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Stermann und Grissemann begeistern in Kufstein!!!

„Wie schaffe ich es zu einem IQ im dreistelligen Bereich?“ - Das war die Frage, der an diesem Abend ja eigentlich nachgegangen werden sollte – in der „Volkshochschule am Friedhof der Namenlosen“ in Kufstein. Zu unser aller Unglück aber litt der Leiter dieses interessanten Vortrags gerade an einer übel klingenden „Tabu-Krankheit“, weswegen auch der Abend des 21. Mai 2011 nicht dazu beitragen würde, den Intelligenzquotienten des Publikums gehörig in die Höhe schnellen zu lassen. Statt IQ – Training gab es nun Lachmuskeltraining, denn für Ersatz hatten die engagierten Mitarbeiter der „Volkshochschule am Friendhof der Namenlosen“ natürlich gesorgt:

Stermann und Grissemann – Die Deutsche Kochschau 

Wer extra teures Geld in einen Parkschein in Kufstein investierte, wurde vor Beginn der Vorstellung auch noch auf eine Geduldsprobe gestellt: Denn aufgrund dessen, dass es um 20.00 schlichtweg noch zu hell war, verschob sich der Beginn des Programms der beiden Kabarettisten um eine geschlagene Stunde. Als diese Stunde des langen Wartens dann aber verstrichen war, wandelte sich der Rest des Abends in ein äußerst unterhaltsames und kurzweiliges Unterfangen:

Als zweimal geschlechtsumgewandeltes Wesen betrat zuerst Christoph Grissemann die Bühne und wurde von dem durchschnittlich eher jungen Publikum in der Fachhochschule Kufstein begeistert empfangen. Verkleidet als Tanzlehrer „Manu“ betrat dann ein wenig später auch Dirk Stermann die Bühne, der gleich einen Tanz für den gerade an Handystrahlen verstorbenen Leiter der Volkshochschule, genannt „Schrulli“ vollführte.

Der erste Teil des Programms drehte sich hauptsächlich um die Volkshochschule – es wurden diverse Vorträge und Kurse angepriesen, während Grissemann rauchend und biertrinkend an seinem Tischlein saß und sich über den Nichtraucherterror brüskierte – so waren es wohl auch die Raucher, die den eher milde ausfallenden Applaus auf diese Szene hin verursachten. Während der Vorstellung wurden immer wieder Videos gezeigt, die auf youtube zwar schon weit verbreitet, aber trotzdem noch sehr unterhaltsam sind und für großes Gelächter sorgten! Auch Handygespräche wurden inszeniert und eine Frauenstimme aus dem Off trug zur Multimedialität dieser Aufführung bei.

Alles in allem war dann aber doch der zweite Teil des Programms weitaus unterhaltsamer, als die beiden Kabarettisten die Bühne dann als „echter“ Stermann und Grissemann für sich beanspruchten. Wie man es aus dem Fernsehen gewohnt ist, witzelten die beiden über dieses und jenes und schafften es, mit wunderbar pietätlosen Witzen, das Publikum für sich zu begeistern. Auch der Abgang war fulminant: Nach einer Lesung aus den Urlaubstagebüchern der beiden, konnte man eines ihrer Bücher erstehen und persönlich signieren lassen.

Pech für diejenigen, die für die ausverkaufte Vorstellung keine Karten mehr bekamen!

LG, eure Doro