Printlogo Mei-Infoeck.at

30 Seconds to Mars rocken die Olympiahalle Innsbruck

30 seconds to mars

Ein langer Traum, die Leto-Brüder und Gitarrist Tomo in einer Location in der Nähe zu haben, schien am Pfingstsonntag (12.06.2011) in Erfüllung gegangen zu sein.

Platz genug für den Ansturm eines überraschenderweise gemischten Publikums allen Alters war die Olympiahalle in Innsbruck die perfekte Wahl, selbst für Fans aus Südtirol oder der Schweiz.

Kurz nach dem Einlass heizte bereits der DJ „MR BECKS“ ordentlich ein.

Spürbar stieg die Spannung und Nervosität mit der Zeit, denn bei jeder Bewegung auf der Bühne kreischte ein Teil der Menge los und als es, nach Lichtcheck, Soundcheck und Enthüllen der „Bühnendeko“ und der Bildschirme, dunkel wurde, gab’s kein Halten mehr…

Ein gelungenes Drum-Solo von Shannon Leto mit passender Lichtshow als Intro und schon stimmten die 3 Jungs „A Beautiful Lie“ an und (fast) jeder sang mit.

Geblendet von der Lichtshow und den 2 großen Bildschirmen, die das passende Video zum Lied zeigten, war es wirklich schwer irgendwie ruhig zu stehen und sogar die „Sitzplatz-Fans“ standen nach 20 Minuten (auch wenn sie von Sänger Jared dazu aufgefordert wurden =) ).

Nach ein paar alten und neuen Songs, rief Mister Leto immer wieder dazu auf, zum Beispiel bei dem Song „This Is War“ Leute auf die Schultern zu nehmen, verrückt zu werden, ständig zu hüpfen oder noch weitere Schritte nach vorne zu gehen…

Natürlich durfte ein Wutausbruch à la Jared Leto auch nicht fehlen und so schnauzte er kurzerhand mit unglaublich vielen Kraftausdrücken den Techniker an, der ihn blendete…

Trotz allem war dies ein Konzert mit viel Gänsehautfaktor und auch sonst wurde das Publikum mit Riesenballons und Konfetti mit Spezialmessages („We love you“, „provehito in altum“ [bedeutet „Spring vorwärts in die Tiefe (ins Unbekannte)“] oder „yes, this is cult“) unterhalten.

Highlight des Abends war wohl mit dem Song „Closer to the Edge“ erreicht, wo es wirklich niemanden mehr hielt und alles sprang!!

Neben all diesen lauten, kraftvollen Liedern, die teils auch einfach nur vom Publikum gesungen wurden, wurde das Energiebündel zwischendurch immer wieder ruhig und präsentierte verschiedene acoustic-Versionen der Songs.

Nach sage und schreibe 1 Stunde gingen die US-Rocker dann schon von der Bühne, ließen 10 Minuten auf eine Zugabe warten, die letztlich aus 2 Liedern bestand, darunter „Kings and Queens“, bei dem sie Fans zu sich auf die Bühne nahmen und gemeinsam performten…

Im Großen und Ganzen war es ein Konzert mit genialer Lichtshow und Bühnenpräsenz, Gänsehautalarm und Liedern, die man schon lange kennt. Aber teilweise war es auch enttäuschend, da man sich von einer Band solcher Größe wohl mehr erwartet hat.

Eure Nicky

Hier die Fotos vom Konzert- anklicken und vergrößern!

30 seconds