Boarding Line - "Entropy"


CD-Cover des neuen Albums "Entopy" der Band Boarding Line
Boarding Line - Entropy

Vier coole Jungs und ihr neues Album - Raphael Hess, Manuel Fiegl, Paul Krismer und Johann Neurauter konnten mich mit ihrem neuen Album namens „Entropy“ von der ersten Sekunde an begeistern und sind auf keinen Fall mehr aus der Tiroler Punkszene wegzudenken.

Die Jungs der Punkband vermischen klassische Punk-Elemente mit Pop und kreieren dadurch einen unverwechselbaren Sound, der an Greenday oder SUM41 erinnert. Das Album enthält 12 Songs, einer besser wie der andere und ganz im Stil von einer guten Punkband knackig, erfrischend und nicht mal ansatzweise eine Sekunde langweilig.

Das Album startet mit dem Song „Monsters“, der einen sofort in eine gute Stimmung versetzt, anfangs lässig und später immer ausgelassener. Dieser Song hat mich absolut überzeugt und ist ein sehr gelungener Einstieg für das Album, da man sofort mehr von der Band hören will. Als nächstes folgt „Best Friends“ was mit einem ca. 30 sekündigen Instrumental startet und einfach lässig ist. „Home“ ist das Lied, das mich am meisten zum Nachdenken angeregt hat, da es langsam startet und immer eingehender wird - ein Song der einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf geht. Der vierte Song namens „Fellowship“ ist im Unterschied zu den anderen Liedern langsamer und im Allgemeinen ruhiger, was mir sehr gut gefällt, da man dadurch die Wandelbarkeit der Band genau erkennt. „Anthem of the freaks“ ist der fünfte Song des Albums und beginnt mit einem coolen Instrumental, das einen sofort in eine gute Stimmung versetzt und meiner Meinung nach auf keiner guten Party fehlen darf. Mit „Opposite“ denkt man zuerst wieder einen lässigen Song zu hören, je öfter man ihn aber hört und je mehr man auf den Text achtet, desto tiefgründiger wird er. „Listen and forget“ ist mein persönliches Highlight des Albums. Langsam, bedächtig, traurig und einfach echt, jedoch sollte man das Lied lieber nicht hören, wenn man gerade Liebeskummer hat – außer man möchte in Erinnerungen schwelgen, zu einem sehr, sehr emotionalen Song. Hier zeigen die Jungs der Band eine komplett andere Seite von sich, was ich sehr beeindruckend finde. „Bedtime Stories“ ist definitiv eines der Highlights des Albums. Es handelt sich hierbei um ein Lied, das durch seine ruhige, aber auch laute Art zu überzeugen weiß. Wie sollte man „27“ am besten beschreiben? Es ist einfach ein „gute-Laune-Lied“ was einem nicht mehr aus dem Kopf geht und ein wirklich sehr gelungener Song ist, der gern mal in Dauerschleife laufen darf. Der zehnte Song des Albums „Letter to god“ spricht, denke ich, vielen aus der Seele und überzeugt sofort mit seiner lauten Art und verleiht ein richtiges Gänsehautfeeling. „Moshpit in my heart“ beginnt mit einem ca. 40 sekündigen Instrumental und ist eines der ruhigeren Lieder des Albums. Den krönenden Abschluss des neuen Albums von Boarding Line bietet uns der Song „Today is not a special day“, wo die Band noch einmal zeigt, was sie alles drauf haben. Von der ersten Sekunde an laut, schnell, rockig - ein perfekter Abschluss für ein gelungenes Album.

Mich konnten die vier Jungs der Band mit ihrem Album „Entropy“ sofort überzeugen. Egal ob schnelle und laute Songs oder ruhiger und einfühlsam, die vier sind wandelbar und zeigen in diesem Album, was sie alles drauf haben und dass sie nicht mehr aus der Tiroler Musikszene wegzudenken sind.

- Julia Hohengasser, verfasst am 05.07.2017


Aktualisiert:

12
2017

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