Manu Delago


Manu Delago

Manu Delago, 11. Dezember 2017 @ Treibhaus Innsbruck

Vergangenen Dienstag, den 12. Dezember, verzauberte der Hangspieler, Perkussionist und Komponist Manu Delago das Treibhaus mit seinem Projekt „Manu Delago Handmade“. Das Trio setzt sich aus Isa Kurz (Gesang, Violine und Klavier), Philipp Moll (Bass) und Manu Delago, der in dieser Besetzung neben Hang auch Schlagzeug spielt, zusammen. Wem das bisher noch nichts sagt, Manu Delago arbeitet auch mit internationalen Künstler_innen wie beispielsweise Björk oder Anouska Shankar zusammen. Um nur einige seiner kreativen Arbeiten zu nennen. 2016 veröffentlichte er das Album „Metromonk“ und ist seither mit diesem auf Tour. Im Treibhaus spielte er am 11. und 12. Dezember sein 66. bzw. 67. Konzert, bevor es zum Finale nach Linz ging. Gegen meine Erwartungen – konnte schon einige Konzerte von Manu Delago bestaunen – fand das Konzert unbestuhlt im Keller statt. Einige wenige konnten sich jedoch in den hinteren Reihen einen der wenigen Stehtische mit Barhocker unter den Nagel reißen, oder auf der Galerie den gesamten Überblick haben. Viele bevorzugten auch die Treppe, die so übermäßig voll war, dass man zum Toilettenbesuch schon mal 10 Minuten einkalkulieren musste. Eine kurze Anmerkung hier ans Publikum: Eventuell das nächste Mal doch zumindest einen schmalen Gang frei lassen und nicht nur böse schauen, wenn man eine schwache Blase hat. Hier hört der Bericht aber schon mit den Kritikpunkten auf, denn am Konzert gibt es absolut nichts auszusetzen. Es war wie eine magische Reise in eine andere Welt, in der man sich von den dynamischen und abwechslungsreichen Klängen der Hanghang (Plural von Hang – der Künstler spielte nämlich auf drei gleichzeitig) leiten ließ. Dazu kamen noch weitere Instrumente wie eine Violine, Manu Delago am Schlagzeug und gesangliche Unterstützung von Isa Kurz. Um die Stimmung ins Unermessliche zu steigern, waren die Kellerräumlichkeit fast komplett in Schwarz gehüllt. Es gab nur wenige Lichtakzente, die zaghaft und bewusst eingesetzt wurden. So konnte man sich vollends auf die wunderbaren Melodien konzentrieren. Untermalt wurde das ganze von einer Videoleinwand an der Rückseite der Bühne, die stimmig dazu passte. Kurz und knapp: eine rundum gelungene Show mit viel Gänsehaut und Augenblicke zum Träumen. Wer das Konzert verpasst hat, sollte sich auf jeden Fall erkundigen, wann der gebürtige Innsbrucker wieder ein Konzert gibt.

- Magdalena Ripfl, verfasst am 18.12.2017


Das Ticket wurde vom Treibhaus Innsbruck zur Verfügung gestellt. 


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Aktualisiert:

09
2018

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