Wiesenrock Festival 2017


Wiesenrock Festival 2017
Wiesenrock Festival 2017

Wiesenrock Festival, 11. - 12. August @ Wattens

10 Jahre Wiesenrock

Diesen August fand der letzte Tanz im Hauptschulhof des Wiesenrock Festivals in Wattens statt. Gleichzeitig war das auch ihr 10-Jahre-Jubiläum, das sie heuer mit einem 2-Tage-Programm feierten.

Angefangen hatte alles im Jahr 2007, damals noch als recht bescheidenes, kleines Fest – mittlerweile hatte es sich für manche Fans zu einem Fixpunkt im Musiksommer etabliert. Da neben großartigen Bands – heuer beispielsweise Mothers Cake, Voodoo Jürgens, Lola Marsh oder Garish - auch das ganze Ambiente verzaubert. Gefeiert wurde in einem kleinen Hauptschulinnenhof, am Dorfplatz vor dem Schuleingang gab es aber auch einige Stände mit Essen, Getränken und einer eigenen Chill-out-Area. Was mir persönlich an diesem Festival immer sehr gefällt, ist seine familiäre Art – alles spielt sich im kleinen Rahmen ab und wird mit viel Herzblut schön aufgeschmückt und dekoriert. Neben zahlreichen bunten Girlanden, Strick-Verzierungen auf Bänken und bunten Lichterketten gibt es aber auch noch diesen eigenen Wiesenrock-Charme, den man auf so vielen anderen Festivals vermisst. Es ist keine anonyme Abfertigung, sondern mehr ein Feiern im großen Freundes- und Familienkreis.

Dieses Jahr stand an zwei Festivaltagen ein buntdurchmischtes Programm auf der Tagesordnung, bei dem österreichische und internationale Künstler gemeinsam auf der Bühne standen. Eröffnet wurde der letzte Festakt von der einheimischen Synth-Pop-Formation Vormärz ab 17 Uhr. Bis dato war noch merklich wenig los und erst zu Scheibsta und die Buben füllte sich der Platz dann ein wenig mehr. Trotz Schlechtwetter-Prognose hielten die meisten dem immer stärker werdenden Regen stand und manch einer machte sich dann sogar einen Spaß daraus alle umliegenden Festivalgäste mit Schlamm zu bespritzen. Das Ergebnis waren dann komplett angesaute Hosen, aber das „Im-Gatsch-Tanzen“ macht ja eigentlich auch ziemlich Spaß. Also was soll‘s, ändern kann man am Wetter ja sowieso nichts, deswegen lieber Spaß im Gatsch als gar keinen!

Das Finale am Freitag gab dann Voodoo-Jürgens mit seinem gekonnt-wienerischen Schmäh, der in einem Telefonat mit seiner Gitti endete. So herzhaft gelacht hatte ich schon lange nicht mehr!

Der Samstag versprach dann schon besseres Wetter, auch wenn man teilweise schon fast knöcheltief im Schlamm versank. Bis zum Abend verzogen sich dann aber die Wolken und ließen die Sonne zum Abschied ein wenig durchblinzeln. Zumindest besserten sich die Temperaturen, die ab Vorabend schon recht tief sanken.

Die Innsbrucker Band lilla durfte diesem Tag bereits um 15:30 Uhr mit wunderbaren, hell klirrendem Gesang eröffnen, der eindeutig zum Träumen einlud. Daraufhin folgte mein persönliches Highlight: die französische Pop-Band Yalta Club, die neben einem herzzerreißend süßen Akzent auch noch eine fantastische Show ablieferte. Spaßig ging es dann auch schon weiter mit Mainfelt aus Südtirol, bei denen kaum einer seine Füße stillhalten konnte. Um die Pausen zwischen Bühnenab- und -aufbau zu überbrücken gab es auch eine zweite, kleinere Bühne mit Livebands. Schade war nur, dass beispielsweise bei Mainfelt die Zugabe dann unterging, da schon die Nebenbühne-Band anfing zu spielen. Schade, schade – das hätte vielleicht noch ein bisschen besser abgestimmt werden sollen. Aber das war auch der einzige Minuspunkt an diesem Abend. Das Grand Finale lieferten dann Lola Marsh (die im Herbst auch im Treibhaus Innsbruck spielen) und Garish ab. Insgesamt war der zweite Tag also recht poppig und mit sehr tanzbaren Bands.

Neben dem Ohrenschmaus gab es aber auch zahlreiche Köstlichkeiten zu genießen: Unter dem Motto „regional & bio“ konnte man sich bei den zahlreichen Foodtrucks durchschlemmen und neben Fleischspezialitäten wie geräucherter Burger und Pulled Pork gab es auch für Vegetarier/Veganer Rösti-Burger, italienische Antipasti und frisch zubereitete Backwaren wie warmen Apfelstrudel.

Das Festival in Wattens gehörte in den letzten Jahren immer zu meinen Lieblingsveranstaltungen im Jahr, da neben guter Musik auf einer Open-Air-Bühne einfach noch ein bisschen mehr geboten wird – und genau das macht das Wiesenrock zu etwas ganz Besonderem!

- Magdalena Ripfl, verfasst am 19.08.17


Das Ticket wurde vom Kulturverein Grammophon zur Verfügung gestellt.


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Aktualisiert:

09
2017

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