WeekENDer – The Last Night!


Der Künstler Eugene Kelly steht im Scheinwerferlicht mit einer Gitarre auf der Bühne.
Eugene Kelly spielt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck

WeekENDer - The Last Night! Live: Eugene Kelly, 27. Mai @ Weekender Club Innsbruck

Seit Sonntag Früh ist es traurige Gewissheit: der Weekender Club hat geschlossen.

Und wie es sich für den geilsten Club in Westösterreich gehört wurde noch einmal kräftig auf den Putz gehauen. Innerhalb von Minuten waren die Vorverkaufsttickets vom Tisch, „Ausverkauft“ heißt es schon seit Wochen. Dem aus Glasgow stammenden Singer/Songwriter „Eugene Kelly“, Mitbegründer der Band „The Vaselines“, wurde die große Ehre zuteil, als letzter Live-Act auf der Weekender Bühne auftreten zu dürfen. Eugene, der nach der Auflösung der Vaselines die Band „Captain America“ (später Eugenius) gründete, tourte als Support der Grunge-Ikonen „Nirvana“ durch England und war 2005 der erste Act im Weekender.

Eine etwas melancholische Stimmung lag in der Luft als Eugene Kelly seinen soliden Auftritt absolvierte. Obwohl des ausverkauften Konzerts ließen sich viele Gäste Zeit und trudelten erst bei den letzten Songs beziehungsweise erst nach dem Act ein. Viele waren wohl nur aufgrund des letzten Abends vor Ort, nicht aber aufgrund von Eugene. Nur bei den letzten Songs, die von Nirvana gecoverten wurden wie „Jesus Wants Me For A Sunbeam“ oder „Mollys Lips“ ließen das Publikum die Hüften schwingen. Nach dem Song „Son Of A Gun“ verabschiedete sich Eugene leise von der Bühne, wohl selbst ein wenig deprimiert - wie der Rest des Publikums.

Nach einiger Zeit und steigendem Alkoholpegel der Leute wurde die Stimmung besser, die DJ-Veteranen heizten noch einmal kräftig ein. Auch Andy Franzelin bewies sich zu später Stunde noch als DiscJockey, Songs wie „Hey Hey, My My“ von Neil Young durften auf der Playlist nicht fehlen.

Ein cooler letzter Abend, der mir noch lang in Erinnerung bleiben wird. Danke Weekender für die letzten Jahre voller toller Konzerte, Student Mondays, Rooms on Fire, langen Partynächten und verkaterten Morgenstunden, es war der Wahnsinn!

- Andreas Martiner (verfasst am 29.05.2017)

 

 


Aktualisiert:

12
2017

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