Mainfelt


Mainfelt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck
Mainfelt

Mainfelt, 3. März @ Weekender Clubs Innsbruck

Unglaublichen Spaß hatten wohl alle beim Mainfelt-Konzert am 3. März im Weekender. Die Südtiroler waren gerade auf ihrer „Backwards Around the Sun“-Tour und präsentierten die Songs ihres am 2. Dezember erschienenen Albums. Mit im Gepäck hatten sie Maximilian Zischg.

"Die letzten Tickets haben nun einen Besitzer gefunden", hieß es auf Facebook 3 Stunden vor Konzertbeginn. Davor und danach Unmengen an Ticketsuchender, die verzweifelt noch nach einer Möglichkeit suchten den Südtiroler Burschen zu lauschen. Die Schlange war dementsprechend lang vor Beginn des Konzerts. Die Stimmung war vorabschon ausgelassen.

Um 20:15 begann der Südtiroler-Abend mit Maximilian Zischg - ein junger Mann mit Gitarre und einer sehr feinen und angenehmen Stimme. Leider ging sein Auftritt für mich persönlich ein wenig unter, da der Lautstärkepegel im Club leider so enorm war, dass man fast nur das Gequatsche der vielen Leute hörte. Applaus gab es aber dennoch für den Musiker, der vor allem durch seine klare und feine Stimme, mit der er seine emotionalen Songs hinaus schmettert, auffiel.

Als knapp eine Stunde später dann Mainfelt auf die Bühne kam, war der Pegel zwar immer noch auf voller Lautstärke, es war aber kein "desinteressiertes" Gequatsche nebenbei, sondern viel mehr lautstarker Jubel und Begeisterung. Mainfelt begann zu spielen und die Menge war hin- und weggerissen. Man konnte den südtiroler Burschen regelrecht ihren Spielspaß im Gesicht ansehen - strahlende Augen und ein breites Grinsen von einem zum anderen Ohr, dazwischen ein klischeehaftes Sich-mit-der-Gitarre-hüpfend-im-Kreis-drehen. Sie katapultierten förmlich ihre eigene Freude in die Menge, die sie sogleich ansteckten. In den ersten Reihen wurde ab der ersten Sekunde schon mitgehüpft und bei den bekannteren Liedern mitgesungen. Insgesamt legten sie eine solide Show ab - einziger Einbruch für mich war die Folk-Rock-Version von Leonard Cohens Halleluja. Das traurig-schöne und vor allem sehr emotionale Lied kam für mich in dieser Version absolut nicht so an, wie sonst - dann besteht nämlich Gänsehautgefahr. Doch abgesehen davon, war das Konzert ein Heidenspaß. Als Zugabe hauten sie noch ihre beiden Hits "All these Ghosts" und "One Last Time" raus und brachten praktisch den ganzen Weekender Club zum Springen und Mitsingen.

- Magdalena Ripfl


Mainfelt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck
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Mainfelt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck
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Mainfelt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck
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Mainfelt auf der Bühne im Weekender Club Innsbruck
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Aktualisiert:

12
2017

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