Uncle Acid And The Deadbeats


Uncle Acid And The Deadbeats, 22. Oktober @ Weekender Innsbruck

„Uncle Acid And The Deadbeats“ sind im Bereich des „Doom Metal“ und „Psychedelic Rock schon längst keine Unbekannten mehr. Am Samstag, dem 22.10 gastierten sie im Innsbrucker Weekender und lieferten ein gewaltiges Konzert ab.

Doch vorerst begann der Abend mit der Gruppe „Scorpion Child“ aus Texas, die mit ihrem Sound, bestehend aus Elementen des Classic, Blues und Psychedelic Rock, die zahlreichen Besucher in gute Stimmung versetzten. Vor allem der Song „Polygon Of Ice“ veranlasste das Publikum zum Headbangen und ließ schon den ein oder anderen Bierbecher durch die Luft fliegen. Nach 45 minütigem Set und halbstündiger Pause betrat um ca. 22.15 der Hauptact des Abends die Bühne.

Die vier Typen aus Cambridge legten sofort los mit der 7 minütigen Nummer „Mt. Abraxas“ ,einer meiner persönlichen Favoriten. Die Truppe rund um Frontman „K.R. `Uncle Acid´Starrs erinnert mit ihrem Sound sehr an die frühen Songs der Urgesteine des Heavy Metal „Black Sabbath“ und verursachte eine düstere Stimmung im Weekender. Gegründet im Jahre 2009 veröffentlichten sie nach „Volume 1“ 2010, „Blood Lust“ 2011 und „Mind Control“ 2013 das Album „Mind Creeper“, nachdem auch die aktuelle Europa/UK Tour benannt ist. Meist handeln ihre Songs von Mord und Tod, nicht unüblich im Genre des Doom-Metal. Weiter ging es mit einigen Songs quer durch ihr Repertoire von „Pusher Man“ über „Mind Crawler“, auch „Over And Over Again“ und der wohl erfolgreichste Song „I´ll Cut You Down“ durfte nicht fehlen. Uncle Acid And The Deadbeats erwiesen sich als nicht sehr gesprächig, viel mehr als ein „Innsbruck, are you alright?“ kam dem Sänger nicht über die Lippen. Trotzdem schafften sie es ohne viel Show eine wahnsinnig energiegeladene Stimmung zu erzeugen, die keinen Kopf starr geradeaus schauen, und kein Bein auf dem anderen ließ. Als mein persönliches Highlight erwies sich der Song „Melody Lane“, den uns die Band nach langen „One more song!“- Rufen noch bescherte.

- Andreas Martiner


Aktualisiert:

10
2017

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