Top of the Mountain Concert


Muse

Konzertbühne

Der Berg ruft!!!

Die Gelegenheit für das legendäre „Top of the Mountain Concert” auf 2300m stand wieder an. Wie jedes Jahr beehrte auch Dieses eine Weltklasse Band die atemberaubende Idalp-Bühne, und zwar niemand geringeres als die sagenhafte Band Muse. Etliche Zeit zuvor, als die Band für den Auftritt bestätigt wurde, spalteten sich aber die Meinungen der Ischgl‘er Gäste. Auf der einen Seite hörte man Freudenschreie, auf der anderen wiederum Verblüffung, wieso man bloß eine derartige Band bestätigen könne. Nichtsdestotrotz war am Konzerttag die Arena randvoll, und jeder wartete spannend auf die britische Band. Als die Band die Bühne betrat, staunte das Publikum nicht schlecht. Normalerweise sind die Mitglieder bei ihren Auftritten immer elegant und adrett gekleidet, doch auf 2300m schienen andere Gesetze zu herrschen. Die Band war in knalligen Skigewand gehüllt, als ob das Konzert vor Jahrzehnten gewesen wäre. Mit diesem feinen Schachzug kam sofort super Stimmung auf, und die Band legte mit ihren Songs los. In der atemberaubenden Bergkulisse ertönten Ton für Ton, Hit für Hit, und das Publikum schien sichtlich angetan zu sein. Jedem schien es zu gefallen, doch der gewisse Funke für die Party des Jahres entsprang leider nicht, abgesehen in den vordersten Reihen. Bei schönsten Wetter spielte die Band etwa 13 Titel, bis es zu einer (salopp ausgedrückten) emotionalen Unterbrechung seitens Matthew Bellamy (Sänger von Muse) kam. Diese Zeit nutzen die restlichen Mitglieder zum Verteilen von diversen Gimmicks wie Plektrons der Band. Als die Band wieder vollständig war, legten sie mit vollem Elan wieder los, und spielten noch drei Lieder zuzüglich des [JFK] Intros. Den Abschluss des Konzertes machte in typischer Muse-Manier das Lied Knights of Cydonia, welches perfekt dazu geeignet ist. Rückblickend gesehen lieferte Muse eine fabelhafte Leistung ab mit einer nahezu fantastischen Setlist. Sie spielten sehr viele ihrer Welthits wie „Supermassive Black Hole“, „Starlight“ und „Uprising“, während sie trotzdem noch die Zeit fanden vereinzelte Liebhabetitel wie „Bliss“ und „Agitated“ zu spielen. Es war ein toller Nachmittag, den man mit Muse in den Höhen der Alpen erleben konnte, dank einer perfekten Organisation seitens der Skibetriebe. Man darf gespannt sein, wer in den nächsten Jahren in die Fußstapfen von Muse treten wird, und die Idalp-Arena erneut zum Brodeln bringen lässt.

Konzertbühne
Konzertbühne
Konzertbühne
 

Aktualisiert:

10
2017

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