Conquer The Alps


Foto von einer Rätselstation auf der Schipiste.
Foto einer Rätselstation, bei der man sich auf Liegenstühlen ausruhen kann.

Wintersport, Rätselspaß und Party

Das Conquer the Alps-Festival fand heuer vom 9.-11.3 wieder in der Axamer Lizum und in Innsbruck statt. Neben sportlichen Aktivitäten in der Axamer Lizum gab es auch die Möglichkeit an einer Challenge teilzunehmen, die aus verschiedensten Quiz bestand. Den krönenden Abschluss bildete das Konzert von Alan Walker im Innsbrucker Congress.

Bereits am Freitag startete das Festival in einigen Innsbrucker Bars, unter anderen im Lokal Hitt & Söhne bei der Hungerburg und im Felix. Am Samstag ging es für uns dann schon ganz früh mit dem Bus ins Schigebiet. Im Bus sitzend starteten wir mit dem ersten Teil der Challenge: ein Kreuzworträtsel. Noch müde wie wir waren, waren wir dabei leider nicht besonders erfolgreich. Dafür konnten wir bei der Willkommenschallenge mit geographischem Wissen punkten. Am Berg angekommen fanden wir tolle Schneeverhältnisse vor, auch das Wetter spielte zunächst mit. Im Laufe des Vormittags klapperten wir schon einen Großteil der Stationen der Challenge ab. Für alle, die eine kleine Pause brauchten, standen bei der Almbar Dohlen Nest, bei der Sunnalm und am Hoadl Liegestühle bereit und DJs sorgten für gute Laune.

Bei den zwei Liften Hoadl1 und Hoadl2 gab es Zahlenfolgen ähnlich denen beim Informatikaufnahmetest zu lösen, was uns nach kurzem Nachdenken gelang. Am Hoadl angekommen, wartete ein kniffliges Logikrätsel auf uns. Anschließend war es Zeit für eine kleine Stärkung im Restaurant. Außen bei der Almdudler Fotostation war es dann Zeit für einen Schnappschuss. Diverse Sorten von Almdudler standen dort für alle Gäste bereit. Nach der kurzen Pause ging es weiter zu den nächsten Challenges. Bei der Almbar Dohlen Nest gab es ein weiteres Logikrätsel zu lösen, woraufhin wir beschlossen, dass Logikrätsel nicht das unsere sind. Wörter waren dann schon besser – bei den Liftstationen Pleisen, Schönboden und Birgitzköpfel mussten Lösungswörter in Gedichten und Buchstabensalaten gefunden werden.

Nachdem das Wetter zunehmend schlechter wurde, ging es erst einmal nach Hause um uns auf das Konzert vorzubereiten. Gegen acht suchten wir noch die Challengestationen auf dem Weg vom Hauptbahnhof Richtung Innenstadt auf, welche an allen möglichen Wahrzeichen gelegen waren. Beim IKB-Gebäude versuchten wir uns an einer Schätzfrage, um dann am Landhausplatz unsere scharfen Blicke zu nutzen um herauszufinden, dass am Bogen welcher dort steht, ein Adler sitzt. Auch bei der Anna-Säule hätte ein Blick auf die Säule genügen können. Die Antwort auf die Frage worauf die Marienstatue steht war gesucht. In dem Wissen, dass die Statue auch Mondsichelmadonna genannt wird, wäre die Antwort Sichel nicht schwierig gewesen. Unsere Antwort war aber mindestens genauso gut: Die Marienstatue steht auf einer Säule. Bei der Triumphpforte war dann Geschichtswissen über den Baugrund des Bogens gefragt. Nachdem wir die Mariatheresienstraße hinaufgeschlendert waren musste eine hitzige Diskussion darüber geführt werden, welche Farbe das Gebäude, um den Stadtturm herum, habe. Immerhin sehen sich rot und orange bei Dämmerung zum Verwechseln ähnlich.

Anschließend konnten wir Richtung Congress zum Konzert starten. Beim Congress angekommen sah man die Menschenschlange an Fans schon von weitem. Kaum bei der Abendkassa angelangt, ging es für mich gleich zum Interview mit Alan Walker persönlich.

Foto des Konzertes mit Blick auf die beleuchtete Bühne und jubelndem Publikum.

Interview mit Alan Walker

Das Gespräch mit ihm verlief sehr entspannt. Da das Conquer the Alps-Festival Wintersport mit Musik vereint, wollte ich zunächst von Alan wissen, ob er lieber Schi fahre oder snowboarden ginge. Daraufhin meinte er, dass er snowboarden zwar ausprobiert hätte, doch der Versuch nicht von besonderem Erfolg gekrönt war und er deshalb lieber Schi fahren ginge.

Auf meine Frage welchen Beruf er seinen Eltern zufolge einmal ausüben hätte sollen antwortete er: „Meine Eltern haben mich immer sehr unterstützt, egal welche Entscheidungen ich getroffen habe. Früher wollte ich allerdings beim Lebensmittelmarkt um die Ecke arbeiten. Ich habe mir auch überlegt zum Militär zu gehen oder Feuerwehrmann zu werden.“

Um schließlich über Musik zu sprechen, wollte ich wissen mit wem zusammen er gerne einen Song herausbringen würde, wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Mit Sia oder Bruno Mars zusammen würde er dies gerne tun, weil er finde, dass dies tolle Musiker wären und das tolle Mischungen ergäbe. Sein Lieblingslied von Bruno Mars sei übrigens Grenade sagte mir der 20-jährige. Von seinen eigenen Liedern möge er Alone am liebsten.

Zum Abschluss wollte ich noch wissen, welches Zitat seinen Tag am besten zusammenfasse. „Das ist eine schwierige Frage. Eat – sleep – rave – repeat trifft es wahrscheinlich am besten."

Nach dem Interview legte in der Dogana DJ In-Style auf und brachte alle in beste Partystimmung.Gegen halb eins war es dann so weit – Alan Walker betrat die Bühne. Zu einer bunten Mischung aus Songs, unter anderem zu seinen eigenen Songs wie etwa Faded und Alone, wurde bis in die frühen Morgenstunden durchgefeiert. Die gebotene Bühnenshow war einfach unglaublich. Mein persönliches Highlight des Abends war die Darbietung von Faded.

Alles in allem war das Festival und besonders das Konzert ein echtes Erlebnis. Die einzigartige Mischung aus sportlichen Aktivitäten, Rätseln und dem Konzert ist ein guter Grund für mich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei zu sein, wenn es heißt CONQUER THE ALPS.

- Alina Schärmer, verfasst am 11.03.2018


Aktualisiert:

08
2018

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