Ufomammut @p.m.k. Innsbruck


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Donnerstag, 22. März, 21:30 Uhr. Mittlerweile ist die Bühne in der pmk ziemlich stark gefüllt, vor allem aber im hinteren Teil, da ja niemand bei der Vorband direkt vor der Bühne stehen mag. Ist irgendwie ja schon Tradition geworden. Pünktlich beginnt der brachiale italienische Abend mit Deadsmoke. Knapp eine ganze Stunde dröhnt eine finstere, dunkle und schwere Soundkulisse aus den Boxen, die das Publikum in die Einsamkeit mitreißt. Und verdammt laut ist es an diesem Abend. Selten sieht man so viele Menschen, die tatsächlich auf ihren Ohrenschutz achten. Verzerrten Riffs, tonschwer mit hin und wieder dissonanten Einschlägen dominieren klar das Klangbild. Zwischendurch, aber eher selten, wird auch ein bisschen Gesang eingeworfen, was die dunkel-verworrene Stimmung ins unermessliche Steigerte.

Ufomammut stieg nach einer knapp halben Stunde Pause wieder in diese schwere Atmosphäre ein und hob sie gleich auf das nächste Level. Harte, atmosphärische Riffs gepaart mit psychodelischen Einflüssen überhäuften die Zuhörer in einem Meer aus Klängen. Brutal laut und gleichzeitig fast schon meditativ wälzte sich der Sound quer durch den Raum. Zwischendurch sorgt der Synthesizer für Überraschung und lässt einen nicht komplett in eine andere Welt abdriften.

Einziger Kritikpunkt an diesem Abend: Eventuell wäre es für berufstätige Nicht-Innsbrucker angenehmer gewesen, hätte das Konzert vielleicht eine Stunde früher angefangen. Denn ab 23:30 Uhr konnte man die schwindenden Massen bemerken, die wohl alle zum letzten Bus sausen mussten.


Das Ticket wurde von der p.m.k. Innsbruck zur Verfügung gestellt


Aktualisiert:

02
2019

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