Stahlzeit @ Music Hall Innsbruck


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Am Samstag, dem 9.2. versammelten sich Metalfans aus ganz Tirol in der Music Hall Innsbruck, um die Rammstein-Tributeband Stahlzeit live zu erleben – eine Entscheidung die vermutlich niemand bereut hat.

Das Interesse am Konzert war groß: Schon Tage vorher waren keine Tickets mehr zu bekommen. In meinen Augen nicht sonderlich verwunderlich, denn nicht nur der Sänger der Band, Helfried Reißenweber, weist große optische und stimmliche Ähnlichkeit mit dem Sänger von Rammstein, Till Lindemann, auf, auch die Bühnenshow steht ihrem Vorbild in vielerlei Hinsicht um nichts nach. Feuer wohin das Auge sah und Outfits auf jedes Lied extra abgestimmt.

Beim Lied „Mein Teil“ jagte der Sänger den Keyboarder als Metzger verkleidet über die Bühne, um ihn gegen Ende des Lieds in einem Topf mittels echtem Flammenwerfer zu kochen. Als „Amerika“ durch die Music Hall schallte, tauchte eine Amerikaflagge auf der Bühne auf, gefolgt von Konfettikanonen, die rot-weiß-blaues Konfetti im Saal verteilten. Mein erstes Highlight des Abends war der Moment als der Keyboarder beim Lied „Haifisch“ in einem Schlauchboot im Menschenmeer schwamm. Anschließend verabschiedete sich die Band, doch das Publikum war noch nicht bereit sie gehen zu lassen. Schließlich waren einige Klassiker noch ausständig, mitunter mein Lieblingslied: „Engel“. Dieses hatten sie bis zum Schluss aufgespart. Ein krönender Abschluss, mit noch mehr Feuer und Flammen sowie mit richtigem Gänsehaut-Feeling als Kindergesang im Hintergrund ertönte. Auch bei den anderen Songs wurde nicht an Flammen und Explosionen gespart, was die Show durchgehend spannend machte.

Gesondert erwähnt werden muss auch die gute Organisation der Veranstaltung: Der Einlass funktionierte schnell und reibungslos, Getränke bekam man ohne lange Wartezeiten und für alle, denen es doch zu laut wurde, war Gehörschutz bereitgestellt. Mein einziger Kritikpunkt: Der Garderobe war scheinbar ein kleiner Fehler unterlaufen, der die Kleidungsabholung stark verlangsamte. Nachdem die Stimmung aber selbst nach dem Konzert noch super war, vertrieben sich einige die Zeit mit singen. Der im Wartebereich aufgestellte Pizzaautomat hat für viele die Wartezeit ebenfalls immens verkürzt.

Über die Band:
2004 wurde die Band unter dem Namen Maerzfeld gegründet, 2005 in Stahlzeit umbenannt. Heute ist die Band, mit rund 80 Auftritten pro Jahr, eine der erfolgreichsten Rammsteincoverbands Deutschlands.
Stahlzeit ist immer wieder in Innsbruck zu Gast, ein Konzertbesuch ist daher für alle Fans der Musik auch ohne lange Fahrtzeiten möglich. Auch wenn das Ticket auf den ersten Blick mit rund 40 € nicht gerade günstig ist, ist jeder Cent der Konzertkarte meiner Meinung nach schon alleine wegen der atemberaubenden Bühnenfeuerwerke sehr gut investiertes Geld.


Aktualisiert:

02
2019

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