AnnenMayKantereit @Congress


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Vergangenen Samstag (06.04.19) beehrten AnnenMayKantereit, im Rahmen ihrer Tour zum aktuellen Album “Schlagschatten”, die Innsbrucker Fans mit einem Konzert im Congress.

Als Vorband fungierten die Leoniden, eine Indie-Rockband aus Kiel, welche ein halbstündiges Set mit Songs wie “Kids”, “Alone” und “1990” spielten. Die Jungs kamen mit sehr viel Energie auf die Bühne, welche sich direkt auf das Publikum übertrug. Bereits nach dem ersten Song erklärte Sänger Jakob Amr dem Innsbrucker Publikum, wie unglaublich es für die junge Truppe ist, hier spielen zu dürfen und wie dankbar sie dafür sind. Ich hatte mich schon im Vorhinein ein bisschen mit der Band befasst und muss sagen, es handelt sich hierbei um einen der wenigen Acts, der live noch besser klingt als auf Platte. Speziell der Frontmann schien einfach unermüdlich zu sein, während er das ganze Set über mit seinen Kollegen auf der Bühne herumsprang und rannte, sogar kurz ins Publikum hüpfte, und dabei trotzdem jeden Ton traf und nicht mal annährend außer Atem zu sein schien. Nach dieser beeindruckenden Show des Openers war das Publikum nun in der richtigen Stimmung für den Hauptact.

AnnenMayKantereit spielten, mit Zugabe, ein ca. 90-minütiges Set. Eröffnet wurde die Show der Kölner mit dem ersten Song ihres neuesten Albums “Schlagschatten” namens “Marie”. Während die Band die erste Hälfte des Konzerts eher ruhigere Töne anschlug, mit Liedern wie “Sieben Jahre”, “Hinter klugen Sätzen” und “Vielleicht Vielleicht”, bestand die zweite Hälfte aus tanzbareren Songs, wie “21, 22, 23” und “Ich geh heut nicht mehr tanzen”. Auch hier sprach der Sänger Henning May gleich nach dem ersten Song zu den Innsbruckern darüber, dass es AMK am Tag davor nicht möglich war ihr Konzert in Graz zu spielen, da er krank gewesen war und wie froh sie und die Leoniden darüber sind, dass sie hier heute auftreten können. Dass der 27-Jährige noch nicht ganz gesund war merkte man ihm auch teilweise an, da er während der Show immer wieder kurz seine Stimme verlor und zwischen den Songs oft husten musste. Nichtsdestotrotz lieferte die vierköpfige Gruppe einen soliden Auftritt ab.

Die ganze Show machte den Eindruck, als würden einfach ein paar Freunde zusammen auf der Bühne stehen, die gerade die Zeit ihres Lebens haben. Das Bühnenbild wurde sehr minimalistisch gehalten, indem viele kleinere, weiße Vorhänge einen großen Vorhang bildeten, durch welchen entweder Licht schien oder es wurden Aufnahmen der Band darauf projiziert. Für die Zugabe mischten sich die Jungs unter das Publikum auf der Tribüne und gaben dort einen neuen, unbekannten Song zum Besten. Zurück auf der Bühne beendete der Frontmann die Show mit der Ballade “Barfuß am Klavier”.


Aktualisiert:

08
2019

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