Die Killerpilze


Die Killerpilze im Komma Wörgl- Mikel war vor Ort und traf die Jungs zum Interview!

Killerpilze

Im Rahmen der „Komm Komm Com“ gastierten die Killerpilze im Komma Wörgl.

20:20  Glamour Street

Der untere Saal des Komma`s ist ungefähr halb gefüllt, als das Trio von Glamour Street mit voller Kraft loslegte. Die Band, die irgendwo zwischen Placebo und Uh Huh Her einzuordnen ist, spielte sich in Kürze in die Herzen der Killerpilze Fans.

Schnelle, rockige Nummern, coole Beats und der Hauch der Achtziger Jahre fesselte das Publikum und regte zum Tanzen an. Nicht nur die Stimme der Frontfrau Medina, sondern auch der enorme Einsatz des Bassisten Marcus wußten zu überzeugen. Die junge Wörgler Band konnte auf ganzer Linie überzeugen und es wäre daher in keinster Weis verwunderlich, wenn man in Zukunft öfters von „The Glamour Street“ hören würde.

 21:30 Killerpilze

Alles blickte auf die Bühne, als die Lichter ausgingen und die bekannte James Bond Melodie abgespielt wird. Kurz darauf betreten vier junge Leute samt Instrumenten die Bühne. Die Show beginnt gleicht mit dem Opener des neuen Albums namens „Boom“. Ein kraftvoller Rocksong der gleich die Richtung für den heutigen Abend vorgibt. Mit voller Kraft nach vorne. Nach drei Songs beginnen die ersten Fans ausgelassen zu pogen und zu tanzen. Zwischendurch sorgt die eine oder andere ruhige Nummer für kurze Verschnaufpausen. Alte wie neue Nummern werden von den Killerpilzen zum Besten gegeben. Und spätestens nach dem fünften Song ist eines klar. Das „Teenie-Band-Image“ von früher sind sie ein für allemal los. Harte Gitarren Riffs treffen auf die kraftvollen Stimmen von „Jo“ und „Max“. Das die Killerpilze auch gut im Improvisieren sind stellen sie nicht nur einmal durch Rap Einlagen unter Beweis. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit und Unmengen an Schweiß Verlust endet die Show mit der Zugaben Nummer „Springt hoch“. Alles in allem eine mehr als gelungene Show die zum Wiedersehen anregt.

Abschließend kann man sagen, die sind ja wirklich „Killer“, diese Killerpilze.

Und hier noch ein Videobeweis: www.youtube.com/watch?v=sjUIZyMa0YU

Mfg,

Michael

Redakteur Michael bat die Killerpilze zum Interview!

Am Samstag den 9.April hatte ich die Gelegenheit, 2 von 3 „Killerpilzen“, kurz vor ihrem Auftritt, zu treffen und ihnen ein paar Fragen zu stellen.

Hallo Jungs und Willkommen in Tirol. Wie gefällt es euch hier im  Land der Berge?

Jo: Hier in Tirol ist einfach alles Natur pur. Wir kommen gerade aus der Stadt (Wien) und so ist Tirol eine schöne Abwechslung.

Fabi: Tirol erinnert mich einfach jedesmal an Urlaub.

Jo: Unsere neue CD haben wir übrigens in der Nähe von Kitzbühel, auf einer Almhütte aufgenommen.

Was gefällt euch am meisten?

Jo: Die Idylle

Ihr habt ja euer neues Album (Ein Bisschen Zeitgeist) mit im Gepäck,  erzählt ein bisschen was übers neue Album?

Jo: Es ist unser zweites Album auf eigenen Füßen. Und diesmal haben wir das gesamte Album sogar selbst produziert. Es ist härter und ein Schritt weg von unserem „Teenie-Image“

Ein Anspieltipp?

Jo: Es ist schwer das Album auf ein oder zwei Songs einzugrenzen. Empfehlen würde ich: „Jubel und Staub“ sowie „Albtrauma“

Ihr habt ja seit einiger Zeit euer eigenes Plattenlabel, und seid jetzt sozusagen euer eigener Boss. Wie groß ist da der Unterschied zu eurem vorherigen Label?

Jo: Wir haben jetzt viel mehr Arbeit zu erledigen, es macht aber viel mehr Spaß als früher, da jetzt die gesamte Entscheidungskraft bei uns liegt. Wir können heute zum Beispiel entscheiden wann wir ein Video veröffentlichen etc.  Wir sind jetzt unsere eigenen Chefs.

Ihr habt euch ja gut aus der „Teenie Band“ Schiene heraus entwickelt. Sprecht ihr jetzt eine völlig neue Zielgruppe an oder sind die Fans von damals mit euch gewachsen?

Jo: Der Sound unserer neuen Alben ist vielen Fans von damals zu hart. Wir freuen uns aber immer wieder bekannte Gesichter im Publikum zu sehen, die uns treu durch die Jahre begleitet haben.

Fabi: Es kommen auch viel mehr Jungs zu den Konzerten, was vor ein paar Jahren nicht der Fall war.

Jo und Fabi: Natürlich stehen immer noch kreischende Mädels, wie früher, in der ersten Reihe. Wir sprechen solche  aber gezielt unter dem Konzert an. Es nervt einfach.

Eine Frage an dich JO, du hast ja vor einiger Zeit sogar mit einem Österreichischen Künstler einen Song aufgenommen. Mit dem Marcus von 3 Feet Smaller. Wie kam es zu dieser gemeinsamen Zusammenarbeit?

Jo: (lacht) Den Marcus habe ich gestern sogar in Wien getroffen, er wollte zu unserer Show kommen, war dann aber leider verhindert. Wir lernten uns vor ein paar Jahren auf einem FM4 Konzert in Österreich kennen. Als er mich fragt ob ich nicht Lust hätte bei seinem Soloprojekt mitzuwirken, willigte ich sofort ein. Danach begleitete er uns, mit seinem Soloprojekt, als Support auf Tour.

Kann man da auf noch weitere gemeinsame Projekte hoffen?

Jo und Fabi: Beide Bands verstehen sich sehr gut und eventuell spielen wir bald wieder ein Konzert mit ihnen.

Wie geht es in Zukunft weiter mit den Killerpilzen?

Jo: Derzeit sind wir gerade in der Zeit des Umbruch und hoffentlich bald raus aus dem Teenie Image. Wir haben zudem extrem viele Ideen für die Zukunft. Man darf gespannt sein.

Fabi: (lacht) Bald werden wir die beste Rockband  sein.

Wir bedanken uns vielmals für das Interview.

 


Aktualisiert:

11
2017

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