KPÖ plus – Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS - offene Liste


Portraitfoto von Mirko Messner

Parteiname
KPÖ plus – Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS - offene Liste

Spitzenkandidat auf Bundesebene (Foto)
Mirko Messner

Spitzenkandidat in Tirol
Josef Stingl

Website
www.kpoeplus.at

Logo von KPÖplus



Die österreichischen Jugendinfos haben nachgefragt


1. Welches Thema steht für KPÖ plus bei dieser Wahl im Mittelpunkt?
Für uns stehen soziale Themen im Mittelpunkt. Wir stehen für leistbares Wohnen, für eine Politik auf Augenhöhe, wo PolitikerInnen nicht mehr verdienen als einE durchschnittlicheR FacharbeiterIn und kämpfen für eine Welt, in der nicht die einen bis zur Erschöpfung arbeiten müssen, während die anderen keine Arbeitsplätze mehr finden.

2. Was ist das wichtigste Ziel, das die KPÖ plus für Jugendliche in Österreich in den nächsten 5 Jahren erreichen will?
Jeder junge Mensch soll in der Früh aufstehen können, ohne sich sorgen zu müssen, ob er die Miete noch bezahlen kann oder einen Job bekommt. Wir kämpfen dafür, dass sich alle ihr Leben leisten und sich verwirklichen können. Mit FreundInnen gemütlich etwas trinken gehen darf kein Luxus sein.

3. Warum sollen junge Menschen am 15. Oktober die KPÖ plus wählen?
Wir sind die einzigen, die nicht zum etablierten Parteiensystem gehören. Wir wollen Politikergehälter kürzen und Schluss machen mit abgehobener Politik. Nur eine wirkliche soziale und glaubwürdige Kraft kann etwas gegen den Rechtsruck und die rechtsextreme FPÖ tun. Die Welt kann eine ganz andere sein – und das soll sie auch!


Wie steht die KPÖ plus zu den Themen...

Arbeitsmarkt:
Wir wollen Arbeitsplätze, von denen wir leben können und die nicht krank machen. Viele arbeiten bis zum Umfallen, während andere verzweifelt nach Arbeit suchen. Immer mehr Menschen haben schlecht bezahlte Jobs. Wir wollen eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich, einen Mindestlohn von mindestens 535 Euro Lehrlingsentschädigung.

Bildung:
Bildungspolitik ist momentan ein Hick-Hack der Parteien auf den Rücken von jungen Menschen. Wir wollen, dass Schulen ordentlich finanziert werden, dass Hausübungen abgeschafft werden und die Schule so gut ist, dass niemand Unsummen für teure Nachhilfe ausgeben muss. Eine sozial gerechte Schule fördert alle SchülerInnen, auch die ohne reiche Eltern.

Europa:
Wir kritisieren die aktuelle Politik der EU: die Aufrüstung, die neoliberale Handelspolitik mit TTIP und CETA, die brutale Verarmungspolitik, mit der Millionen Menschen in Europa in Arbeitslosigkeit und Armut gestoßen werden, während Konzerne und Reiche profitieren. In Griechenland wird sogar das Wasser privatisiert. Wir wollen ein anderes, sozial gerechtes Europa.

Flucht:
Viele Menschen müssen vor Krieg, Gewalt und Hunger flüchten. Niemand flüchtet freiwillig. Für uns ist klar: Es ist unsere Verantwortung, geflüchteten Menschen Schutz zu bieten. Gleichzeitig wollen wir dazu beitragen, dass niemand mehr flüchten muss. Daher wollen wir Waffenexporte verbieten und ein grundsätzlich anderes Wirtschaftssystem frei von Not und Armut.

Generationengerechtigkeit:
Über 1,5 Millionen Menschen in Österreich sind von Armut bedroht – das betrifft junge Menschen genauso wie Ältere, die von ihrer Pension nicht leben können. Gleichzeitig gibt es immer mehr Millionäre. Anstatt Junge gegen Alte auszuspielen wollen wir die großen Vermögen so verteilen, dass alle Menschen etwas vom Leben haben.

Integration:
Ein gutes Miteinander ist nur in einer solidarischen Gesellschaft möglich. Denn solange Menschen um ihren Job fürchten müssen und sich das Leben nicht mehr leisten können, entstehen Ängste und Konkurrenz. Anstatt Menschen gegeneinander auszuspielen, wie die herrschenden Parteien das tun, wollen wir, dass alle etwas vom Leben haben.

Jugendpolitik:
Schlechte Löhne, Arbeitslosigkeit, teure Mieten und die wachsende Schere zwischen Arm und Reich – davon sind junge Leute am stärksten betroffen, die auf Jahre und Jahrzehnte von den Folgen der herrschenden Politik betroffen sind. Wir kämpfen für eine Zukunft frei von Ausbeutung, Angst und Ausgrenzung.

Mitbestimmung:
Viele Menschen setzen keine Hoffnung mehr in die herrschenden Parteien – zu Recht. Wir treten für eine Gesellschaft ein, in der junge Leute nicht nur bei politischen Entscheidungen mitreden dürfen, sondern über ihr ganzes Leben frei bestimmen können. Eine bessere Welt ist möglich - wenn sich viele Menschen aktiv dafür einsetzen!

Umwelt:
Die Klimakatastrophe ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit. Im derzeitigen Wirtschaftssystem geht es nur um Profite. Das zerstört auf Dauer die Möglichkeit von Menschen und Tieren, auf diesem Planeten zu überleben. Schluss mit einem Wirtschaftssystem, in dem Profite wichtiger sind als die Lebensgrundlagen der gesamten Menschheit!


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Aktualisiert:

11
2017

Tipp

Wofür der österreichische Bundespräsident zuständig ist erfährst du hier.