FPÖ - Freiheitliche Partei Österreich


Portraitfoto von Heinz Christian Strache

Parteiname
FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs

Spitzenkandidat auf Bundesebene (Foto)
Heinz Christian (H.C.) Strache

Spitzenkandidat in Tirol
Peter Wurm

Website
www.fpoe.at



Die österreichischen Jugendinfos haben nachgefragt


1. Welches Thema steht für die FPÖ bei dieser Wahl im Mittelpunkt?
Fairness, Freiheit, Fortschritt.

2. Was ist das wichtigste Ziel, das die FPÖ für Jugendliche in Österreich in den nächsten 5 Jahren erreichen will?
Wir wollen, dass wieder Fairness in unserem Land Einzug hält. Das beginnt bei den Ausbildungsplätzen, geht über das Einkommen, das oftmals nicht mehr zum Leben ausreicht, bis hin zu Sozialleistungen, wo jene, die jahrelang in den Topf einzahlen oftmals weniger herausbekommen, als Zuwanderer, die erst seit kurzem in Österreich sind.

3. Warum sollen junge Menschen am 15. Oktober die FPÖ wählen?
Seit 10 Jahren regieren SPÖ und ÖVP in diesem Land. Permanent gibt es eine Regierungskrise. Nach Streit und dem Auswechseln von einzelnen Köpfen kommt dann regelmäßig ein ‚Neustart‘ und das Theater beginnt von vorne! Nur mit der FPÖ kann es zu einer positiven Veränderung in Österreich kommen.


Wie steht die FPÖ zu den Themen...

Arbeitsmarkt:
Jugendliche brauchen eine Ausbildungsgarantie. Diese darf sich aber nicht auf reine Lippenbekenntnisse beschränken, sondern wir brauchen eine Bevorzugung der österreichischen Jugendlichen in Schulen, Lehre und Beruf. Erst wenn die eigenen Leute ordentlich versorgt sind, dann können wir uns um all die anderen kümmern, die auch in Österreich arbeiten wollen. Auch hier gilt: Österreich zuerst!

Bildung:
Vor lauter „Reformen“ von SPÖ und ÖVP hat unser Bildungssystem in den vergangenen Jahren im internationalen Vergleich massiv verloren und wir müssen dringend wieder den Anschluss finden und konkurrenzfähig werden. Es geht nicht darum eine „Kuschelpädagogik“ voranzutreiben, in den Bildungseinrichtungen müssen junge Menschen auf das Leben und den Arbeitsmarkt vorbereitet und entsprechend ausgebildet werden

Europa:
Die europäische Union geht in die falsche Richtung. Wir brauchen hier einen Paradigmenwechsel. Überall dort, wo die EU ihre Aufgaben wahrnehmen müsste, versagt sie kläglich. Auf der anderen Seite verfolgt Brüssel eine unverantwortliche Finanz- und Währungspolitik zum Schaden unserer Volkswirtschaft. Hier werden wir massiv Druck aufbauen, um eine Trendwende herbeizuführen.

Flucht:
Wir müssen zwischen ‚Flucht‘ und ‚Einwanderung‘ unterscheiden. Die meisten ‚Flüchtlinge‘ sind ja in Wahrheit Einwanderer. Verfolgten Menschen muss geholfen werden. Aber auch das tut man nicht, indem man sie tausende Kilometer nach Europa schafft um dann keine Perspektiven bieten zu können. Wir wollen den Menschen vor Ort helfen.

Generationengerechtigkeit:
Österreich benötigt endlich ein ausgeglichenes Budget. Seit den 1970er leben wir in Wahrheit weit über unserer Verhältnisse und geben jährlich mehr aus, als wir erwirtschaften können. Das ist unfair gegenüber der nachfolgenden Generation. Damit muss Schluss sein. Generationengerechtigkeit erreicht man nur, indem man ein geordnetes Haus übergibt.

Integration:
Wir können nicht unbegrenzt Menschen in Österreich aufnehmen. Jene, die auf Dauer hier leben wollen, müssen sich an unsere Regeln halten. Dazu gehört, dass man ordentlich Deutsch spricht, dass man unsere Werte und Lebensweisen respektiert und dass jede Form von religiösem Fundamentalismus abgelehnt wird.

Jugendpolitik:
Indem wir JugendpolitikerInnen innerhalb der FPÖ einen großen Stellenwert geben. Jugendpolitik muss auch von Jugendlichen gemacht werden und die FPÖ hat hier das attraktivste Angebot aller Parteien.

Mitbestimmung:
Der Ausbau der direkten Demokratie ist die beste Garantie für Mitbestimmung aller Bevölkerungsschichten. Dieses Modell ist in Österreich derzeit noch unterentwickelt, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir bei einer Regierungsbeteiligung der FPÖ direktdemokratische Volksentscheide nach Schweizer Vorbild auch in Österreich etablieren können.

Umwelt:
Der Schutz der Umwelt nimmt großen Raum in unserem Parteiprogramm ein. So ist etwas die FPÖ neben den Grünen die einzige Partei, die ohne Wenn und Aber für ein Verbot der Neonicotiniode eintritt. Das ist ganz entscheidend, weil ja Umweltpolitik als Querschnittsmaterie auch Lebensmittelsicherheit beinhaltet und damit auch ein wesentlicher Teil der Gesundheitspolitik ist.


Zurück zur ParteienüberSicht.


Aktualisiert:

12
2017

Tipp

Wofür der österreichische Bundespräsident zuständig ist erfährst du hier.