Allgemeine Informationen zum strukturierten Dialog


Wohin soll sich Europa entwickeln und was kann Jugendpolitik dazu beitragen?

Um diese zwei Fragen dreht sich die sechste Runde des sogenannten „Strukturierten Dialogs“ (SD) von Sommer 2017 bis Ende 2018. Jugendliche „DialogbotschafterInnen“ dienen in dieser Zeit als Mittler zwischen jungen Menschen und der EU: sie geben in einer Orientierungsphase ihre Bedürfnisse, Ideen, Ängste und Sorgen auf europäischer Ebene kund – und nehmen dabei die Erfahrungswerte anderer Jugendlicher mit. Die Vorstellungen der Jugendlichen werden auf europäischer Ebene gesammelt, weiterbehandelt und münden in Empfehlungen (=Konsultationen) der EU-Jugendkonferenz. Diese Empfehlungen werden durch die DialogbotschafterInnen in Form von Gesprächsrunden bzw. Workshops (sogenannte lokale Dialoge) wieder in die Lebenswelt der Jugendlichen zurück getragen. Bei der EU-Jugendkonferenz in Wien (2.-4. September 2018) wird dann die Umsetzung geplant. Im Anschluss beschließt der EU-Jugendministerrat ein gemeinsames Dokument zum Schwerpunktthema und jedes Land arbeitet eigene Vorhaben aus. Ziel des Strukturierten Dialogs ist, Jugendlichen den Zugang zu Politik und Europa zu bieten, ihr europäisches Bewusstsein zu stärken und das Schwerpunktthema des aktuellen Zyklus bekannt und erfahrbar zu machen. Unterstützung finden die engagierten Tiroler SD-BotschafterInnen im Bereich Jugend der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit.

- Daniela Redinger, SD-Koordinatorin / Land Tirol, Abt. Gesellschaft und Arbeit - Jugend, verfasst 2017


Aktualisiert:

02
2018

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