Gesundheit


Mann reicht Kind die Hand beim Wnadern

„Gesundheit“ ist mehr als eine Antwort, wenn dein Gegenüber niest, mehr als ein Trinkspruch oder ein Wunsch auf einer Grußkarte.

Zur Gesundheit zählt ein gesunder Körper, aber auch die seelische Gesundheit. Ein gesundes Leben beinhaltet gute Ernährung, Bewegung und Sport und dass du dich in deiner Umgebung wohlfühlst.

Wir haben für dich Infos zu diesen Themen zusammengestellt.


10 Gesundheitstipps für den Alltag

Wir wollen gern mit dir diese tolle Tipps teilen damit fit in den Frühling starten kannst:

1. Iss vor jeder Mahlzeit eine rohe, Frucht, etwas Rohkost (Kohlrabi, Gurke oder ähnlicher) oder einen knackigen Blattsalat als Vorspeise.

2. Es ist ein sonniger Tag! Wenn die Sonne scheint, nimm ein Sonnenbad, denn Die Sonne versorgt dich mit dem wichtigen Vitamin D.

3. Trink einen grünen Smoothie wie z.B Kiwi-Apfel-Spinat oder Bananen-Spinat pro Tag.

4. Überprüf heute deine Schlafgewohnheiten und achte künftig darauf, jede Nacht mindestens 7 Stunden zu schlafen!

5. Ersetze Softdrinks und andere Getränke durch Kräutertee oder Wasser.

6. Tank frische Luft! Deine Wohnung oder dein Büro sollte regelmäßig gelüftet werden, da trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet. Zusätzlich kurbelt Bewegung an der frischen Luft das Immunsystem an. Also lieber in der Mittagspause einen Spaziergang machen und nicht nur in der stickigen Kantine verweilen.

7. Lache!! Warum nicht einmal eine alte Klamotte aus der Videothek ausleihen und hemmungslos lachen? Die dabei freigesetzten körpereigenen Glückshormone kurbeln das Immunsystem an.

8. Wasche dir häufig die Hände! Wasser und Seife können die Viren zwar nicht abtöten, aber wegspülen.

9. Lade aktiv den Akku auf! Bewegung ist das A und O, um deinen Körper in Schwung zu halten oder zu bringen. Mit mäßigem, aber regelmäßig betriebenem Sport wird das Immunsystem gestärkt.

10. Kohlehydrate am Abend sollten so gut es geht vermieden werden. Ein chinesisches Sprichwort sagt: "Das Essen am Abend überlasse Deinen Feinden“


An der linken Seite ist eine dünne Frau mit Bikine. An der rechten Seite eine Frau mit Übergewicht

Die Kontroversität der Schönheit

Die wundersame Welt der Medien kann oftmals sehr verwirrend sein. Vor allem die Individualität junger Menschen, die doch sowieso schon nicht wissen, wie ihnen vor lauter Schulstress, Familienproblemen und Veränderungen des eigenen Körpers geschieht, geht oftmals verloren. Sind Socken in Sandalen jetzt plötzlich wieder in oder gilt das nur für solche der Marke Adidas? Muss ich mir doch ein Septum-Piercing stechen lassen um cool zu sein? Und was bedeutet denn jetzt „schön“? Den unteren Bereich des Body-Maß-Index zu erreichen oder wie die Kardashians seine Kurven zu präsentieren? Mit Fragen wie diesen muss sich die heutige Jugend tagtäglich auseinandersetzen. Dabei vergessen sie jedoch meist einen der wichtigsten Faktoren, die es dabei überhaupt zu bedenken gibt: Die eigene Gesundheit.

Tausende junge Mädchen richten sich nach ihren Vorbildern, die nicht selten Models mit einer „Top-Figur“ wie Gigi Hadid oder Karlie Kloss sind. Kein Wunder, Leute wie diese werden quasi von den Medien fast als Gottheiten präsentiert. Selbstzweifel und Unsicherheit, wenn der eigene Körper anders aussieht, sind unter den Jugendlichen meist die Folge. Kombiniert mit anderen seelischen Problemen kommt es in diesen Fällen nicht selten zu Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie.

Aber seien wir deshalb froh, dass es in unserer Zeit viele Stimmen gegen den Model-Wahnsinn gibt. Seien wir froh, dass es mittlerweile immer mehr Werbespots und -plakate mit Frauen jeder Gewichtsklasse zu sehen gibt und nicht nur mit Konfektionsgröße 34. Und seien wir froh, dass uns diese Werbungen folgendes nicht zeigen: die Kreuzschmerzen von gezeigten Damen Nathalie S., 133kg, den Typ 2 - Diabetes von Sophie K., 145kg oder die zwei Herzinfarkte, die Sandra F., 97kg noch vor ihrem dreißigsten Lebensjahr erlitten hat. Denn jeder Körper ist schön, nicht wahr?

Im Endeffekt kann man es sich also aussuchen: Bleibt man dem „klassischen“ Beautyideal „Modelstyle“ alias dürr und untergewichtig treu oder geht man den modernen Weg und achtet gar nicht mehr auf seinen Körper vor lauter Gleichberechtigung und Anti-Perfektion?

Erstmals gibt es mit 1,8 Milliarden Menschen mehr über- als untergewichtige Menschen auf der Welt. Das verdanken wir einem kompletten Überschuss erstens an ungesundem Essen in Supermärkten sowie bei Fast-Food-Ketten und zweitens an ernährungswissenschaftlicher Aufklärung im Internet, Radio, Fernsehen und in Zeitschriften. Zu viele PseudoernährungsexpertInnen, die meist eigentlich eh den richtigen Ansatz haben, nämlich von einer gesunden Lebensweise zu überzeugen, verderben praktisch den Brei. Denn trotz der Überzeugungsfähigkeit vieler Menschen und der heutigen Medienpräsenz von Gesundheit, Ernährung und Co. müssen die meisten immer von selbst draufkommen, was das Beste für einen ist. Der beste Weg um dies zu erreichen, ist wirklich nicht schwer: Man sollte einfach auf sein Bauchgefühl hören!

Fakt ist aber: Schönheit sollte nicht bedeuten, eine bestimmte Figur oder ein bestimmtes Gewicht zu haben und sollte vor allem nicht in Bildern dargestellt werden. Das einzige, was Medien uns vermitteln sollten, sind die Vorteile eines gesunden Lebensstils, wie die verbesserte Lebensqualität, und die Art der „Schönheit“, die sich daraus ergibt. Jeder Körper ist anders. Es ist aber jedem Menschen möglich, das Beste für den seinen zu tun. Angesichts der positiven Auswirkungen eines ernährungsbewussten, bewegungsreichen Lebensstils sollte es nur noch ein Schönheitsideal geben: das eines gesunden Körpers.

 

Dieser Text ist von Selma Örge, einer freien Journalistin der Youth Reporter und kann hier nachgelesen werden: www.jugendportal.at/youth-reporter/die-kontroversitaet-der-schoenheit


Aktualisiert:

09
2017

Tipp

Wusstest du, dass in der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" steht, dass jede und jeder das Recht auf Gesundheit und Nahrung, Kleidung, eine Wohnung und ärztliche Versorgung hat?