Tirol belegt beim EU-Programm Erasmus+:Jugend in Aktion Platz drei



2015 flossen über 500.000 Euro in Projekte der Tiroler Jugendarbeit. Über 500.000 Euro und damit 16 Prozent aller österreichischen EU-Gelder flossen im Rahmen des EU-Jugendförderprogramms Erasmus+:Jugend in Aktion 2015 in Projekte der Tiroler Jugendarbeit. Tirol belegt damit beim Lukrieren der Fördermittel – hinter den bevölkerungsstärkeren Bundesländern Wien und Steiermark – den dritten Platz.

Jugendlandesrätin Beate Palfrader (Mitte) mit dem Leiter des Fachbereichs Jugend der Abteilung JUFF, Reinhard Macht, und Liubov Koldina aus der Ukraine. Die 27-Jährige aus Donetsk arbeitet im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes seit Oktober 2015 im InfoEck in Innsbruck mit.

Über 500.000 Euro und damit 16 Prozent aller österreichischen EU-Gelder flossen im Rahmen des EU-Jugendförderprogramms Erasmus+:Jugend in Aktion 2015 in Projekte der Tiroler Jugendarbeit. Tirol belegt damit beim Lukrieren der Fördermittel – hinter den bevölkerungsstärkeren Bundesländern Wien und Steiermark – den dritten Platz. „Diese Zahlen zeigen, dass im InfoEck, der Jugendinfo des Landes Tirol, und der Arbeiterkammer Tirol sehr gute Beratungsarbeit geleistet wird“, freut sich Jugendlandesrätin Beate Palfrader. "Das Ergebnis zeigt aber auch, dass es in der Jugendarbeit sehr kreative und engagierte Menschen gibt, die förderungswürdige Projekte einreichen.“ Von der Weiterbildung bis zum Freiwilligendienst Die Bandbreite reicht von Weiterbildungsprojekten bis hin zum Europäischen Freiwilligendienst.

An einem mehrmonatigen Freiwilligeneinsatz in einem europäischen Land nahmen 2015 insgesamt 100 TirolerInnen teil. 31 junge Menschen aus ganz Europa kamen im Rahmen dieses Programms in der Jugend- und Sozialarbeit in Tirol zum Einsatz. Ein Projekt, das im Jahr 2015 mit EU-Geldern gefördert wurde, war die Jugendbegegnung zum Thema Diversität am Achensee. Jugendliche hatten dabei die Möglichkeit, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, gemeinsam die Vielfalt Europas zu entdecken und vermeintliche Grenzen zwischen den Ländern abzubauen. In Telfs werden in Kooperation mit der Südtiroler Gemeinde Lana im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes „Get in“ gezielte Workshops durchgeführt, um Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Der Verein „kommunity“ in Wörgl führt mit den EU-Geldern eine Jugendinitiative zum Thema Antidiskriminierung durch. Dabei diskutieren Jugendliche in Workshops Themen wie Rassismus oder Sexismus und erarbeiten Möglichkeiten zur Umsetzung einer Antidiskriminierungskampagne. 14,7 Milliarden Euro an EU-Fördergeldern bis 2020 Bis 2020 stehen im Rahmen von Erasmus+:Jugend in Aktion europaweit rund 14,7 Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung. „Das EU-Jugendförderprogramm bietet jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten, im Ausland die Sprachkenntnisse zu verbessern, Berufserfahrungen zu sammeln, Gleichaltrige aus aller Welt kennenzulernen oder sich im Rahmen von Freiwilligenprojekten zu engagieren“, hält LRin Palfrader fest. „Ich lege allen interessierten jungen Menschen ans Herz, diese europäischen Finanzierungsmöglichkeiten für Jugendprojekte auch im Jahr 2016 intensiv zu nutzen.“ Wie das gelingt, weiß das InfoEck.

Kostenlose Beratung für junge GlobetrotterInnen

Das Team der Regionalstelle von Erasmus+:Jugend in Aktion berät reisefreudige junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren bei der Planung und Umsetzung eines Auslandsaufenthaltes kostenlos. Das InfoEck mit seinen Standorten in Innsbruck, Imst, Landeck, Kitzbühel, Kufstein und Wörgl unterstützt aber auch Jugendgruppen, Organisationen, Gemeinden und nicht-gewinnorientierte Träger sowie Vereine im Sozial- oder Umweltbereich beim Beantragen von EU-Finanzierungen. Auch die Arbeiterkammer Tirol unterstützt junge Menschen dabei, Qualifikation und Fähigkeiten im Ausland zu erwerben, und versucht durch die Projekte „Rückenwind“ und „AK goes international“ EU-Gelder für internationale Jugendarbeit zu nutzen. Weitere Informationen und Rückfragen unter www.mei-infoeck.at, per E-Mail info@infoeck.at oder telefonisch unter 0512/571799. Infos zu den Projekten der AK unter www.ak-tirol.com, telefonisch unter 0800/225522-212 oder per E-Mail ak@tirol.com.    


Aktualisiert:

11
2017

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