Europäischer Jugendinformationstag am 17. April



LRin Zoller-Frischauf zieht Bilanz: Täglich 60 Anfragen Jugendlicher beim InfoEck 
Mehr als 15.000 Jugendliche haben 2009 das InfoEck – die Jugendinfo des Landes Tirol aufgesucht. Täglich nutzen mehr als 60 Jugendliche und junge Erwachsene das Service der Tiroler Jugendinfostellen in Innsbruck, Imst und Wörgl. Die meisten Fragen betreffen die Themen Internationale Mobilität, Arbeit und Bildung.

Anlässlich des Europäischen Jugendinformationstages am Samstag, 17. April, unterstreicht Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Bedeutung dieser Einrichtungen in Tirol: „Jugendliche nehmen unser Serviceangebot an und bekommen in vielen Lebenslagen Unterstützung von unseren Experten. Die Zahlen sprechen für sich. Finanziert werden die drei Standorte des InfoEcks vom Land Tirol und den Gemeinden in den jeweiligen Bezirken.“

Was interessiert und bewegt die Jugendlichen in Tirol?
Von den über 15.000 Anfragen thematisierten im Vorjahr über 7.000 die Lebensbereiche „Beruf im In- und Ausland“ aber auch „Bewerbungen und Weiterbildung“. Ein weiteres Top-Thema: Jugendschutz. Was darf man mit 14, 16 oder 18 Jahren, was nicht? 

Was wollen Österreichs Jugendliche wissen?
Die meist gefragten Auskunftsthemen in den Jugendinfos 2009:
1. Arbeit (21,5 Prozent)
2. Internationales (21,3 Prozent)
3. Leben (16,2 Prozent)
4. Bildung (15,1 Prozent)
5. Freizeit (13,1 Prozent)

Das Thema Nummer eins: Internationales
Mehr als 5.000 Jugendliche erkundigten sich zu den Bereich internationale Mobilität. Dazu zählt etwa die Nachfrage nach Au-Pair-Aufenthalten, Auslandspraktika, Sprachreisen oder anderen Jobs im Ausland. Auch das Interesse für Freiwilligendienste sowie am EU-Programm "Jugend in Aktion" ist groß, 1.000 Interessierte holten dazu Informationen beim InfoEck ein. 

Gleich danach liegt im Themen-Ranking der Bereich Arbeit. 3.600 Anfragen beantworteten die MitarbeiterInnen des InfoEck im Jahr 2009: Wie bewerbe ich mich richtig? Welche Ausbildungsstellen gibt es? Wo und wie finde ich das passende Praktikum? Der Großteil der Fragen drehte sich um Ferien- oder Nebenjobs.

Im Bereich Leben mit 3.000 Anfragen gibt es mit mehr als 900 Anfragen den größten Informationsbedarf in Sachen Jugendschutz: Wo darf ich wann wie lange fortgehen? Wie schauen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus, wenn’s um Alkohol, Rauchen, Drogen geht?

Jugendliche legen Wert auf persönliche Beratung
Auch in Zeiten von Internet, Emails und Facebook ist Jugendlichen der persönliche Kontakt wichtig. 60 Prozent der Jugendlichen kommen mit ihrer Frage direkt in die Jugendinfo und lassen sich dort beraten. Via Email bzw. schriftlich erfolgen 32 % Prozent der Anfragen, 9 Prozent der Anfragen kommen telefonisch. Die Beratungen sind anonym, kostenlos und ohne Terminvereinbarung möglich.

Jugendinfos in Österreich
Seit rund 20 Jahren sind die Jugendinfos in Österreich Ansprechpartner zu allen Themen. Mittlerweile gibt es mehr als 30 Erstinformationsstellen, in denen Beratungen kostenlos, anonym und ohne vorherige Terminvereinbarung möglich sind.

Weitere Infos: www.jugendinfo.at/ 


Aktualisiert:

09
2017

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