Teri Terry - Eliminiert


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Buchcover Eliminiert, Teri Terry

Achtung Spoiler!
Diese Rezension ist über den dritten Teil der „Dark Matter“ Trilogie von Teri Terry. Sie enthält Spoiler zu dem ersten und dem zweiten Band – beide müssen unbedingt gelesen werden, bevor man mit diesem Buch beginnt!


Allgemein

Titel: Eliminiert
Autorin: Teri Terry
Originalsprache: Englisch
Übersetzerin: Petra Knese
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783649626015
Preis: € 20,00 (D) / € 20,60 (A)


Autorin

Teri Terry wurde in Frankreich geboren und studierte Recht und Mikrobiologie, arbeitete unter anderem als Anwältin, als Forscherin und zuletzt sogar als Optikerin. Sie liebte das Schreiben und Geschichten schon immer, arbeitet aber erst seit 2004, als sie wieder nach England zog, als Autorin. Ihr Debüt ist die „Gelöscht“ Trilogie. Teri Terry ist ihr „echter“ Name – Teri als Spitzname für Teresa und später übernahm sie den Nachnamen ihres Mannes.


Handlung

Shay hat herausgefunden, dass Alex (auch als Xander bekannt) Dr. 1 ist. Er scheint zu wissen, wo Callie wirklich ist und deshalb schließt sich Shay ihrem Vater an.
Durch den schnellen Aufbruch schafft sie es aber nicht mehr, Kai ihre Pläne mitzuteilen. Dieser ist der Überzeugung, dass sie an Xanders Philosophie (dass die Überlebenden besser als „normale“ Menschen sind) glaubt und fühlt sich von ihr verraten und im Stich gelassen. Mit gebrochenen Herzen haut er mit Freja zusammen ab und sie flüchten gemeinsam vor dem ASR. Doch wie sollen sie den Menschen vermitteln, dass Überlebende die Seuche nicht übertragen, während sie genau aus diesem Irrglauben vom Sonderkommando des Militärs gejagt werden?
Währenddessen kommt Shay hinter Xanders Pläne und seine grausame Weltanschauung. Aber in der Kommune sind alle von Xander aufgrund seiner charismatische Art (und seine Fähigkeiten als Überlebender) begeistert und es scheinen alle davon überzeugt zu sein, dass er das Beste will. Doch ist es auch das Beste für die Menschheit? Shay muss sofort handeln, sonst ist es zu spät!


Persönliche Meinung

Ich habe mich schon lange auf dieses Finale der „Dark Matter“ Trilogie gefreut, doch als ich bei diesem Buch zu lesen begann, kam mir anfangs alles etwas komisch und unlogisch vor. Ich hatte einiges der ersten zwei Bände vergessen, deshalb musste ich diese nochmal schnell durchblättern, bevor ich richtig zu lesen begann.

Dieses Buch besteht aus sieben Teilen, die am Anfang kurz als die „sieben Stufen der Evolution“ in „Xanders Manifest des Multiversums“ beschrieben werden. Es gibt zwei Handlungsstränge, die abwechselnd in diesen Teilen erzählt werden: Shays Abenteuer, erzählt von ihr selbst und einem weiteren Mädchen und Kais Reise, die er und Freja erzählen. Das gefiel mir gut, denn dadurch war die Handlung packend.
Die Charaktere von Shay und Kai mochte ich ja schon in den ersten beiden Teilen sehr und sie waren mir auch hier sympathisch. Doch bei Shay fand ich es ein bisschen schade, dass auf ihre ursprüngliche Begabung (ihr fotografisches Gedächtnis) nicht mehr eingegangen wurde. Zusätzlich störte es mich ein bisschen, dass sie sich immer wieder verplapperte und den falschen Leuten zu viel von ihren Plänen und ihrem Wissen verriet.
Schon im zweiten Band wurde immer wieder auf physikalische Aspekte eingegangen, aber dieses Buch ging nochmals tiefer. Nicht nur das Physikalische mit Materie und Antimaterie, sondern auch das Medizinische mit Genetik und Anatomie sowie die psychologische Theorie der Parallelwelten und dem Multiversum. Aber Teri Terry hat das alles derart schlüssig erklärt, dass diese komplizierteren Themen für mich als Laie verständlich und logisch waren und mir fast schon realistisch vorkamen. Spannend wäre es zu wissen, was Experten zur Darstellung von Multiversum, Antimaterie und Co. im Buch sagen würden!
Beim Ende war für mich wieder klar, dass es kein Zukunftsszenario sein kann, das ging sehr in Richtung Fantasy, was mich aber auch nicht störte.

Allgemein gefiel mir das Buch sehr gut, ich fand es beim Lesen sehr gut durchdacht und schlüssig! Im Vergleich zu den ersten zwei Büchern (die beide eine wahnsinnig hohe Messlatte sind!) fand ich dieses Buch aber weniger spannend und die Handlung einige Male etwas vorhersehbar. Im Großen und Ganzen ein gelungenes Finale der Trilogie, die ich weiterhin vielen Leuten empfehlen werde!


Aktualisiert:

04
2021

Tipp

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