Star Wars: Die letzten Jedi


Star Wars: Die letzten Jedi (Original Titel: Star Wars: The Last Jedi)

Nach den riesigen Verlusten an die Erste Ordnung im 7.Teil der Star Wars Serie(Zerstörung der wichtigsten Rebellenstützpunkte durch die Starkiller Basis), wird das letzte bisschen der Rebellion von ihrem Stützpunkt auf D’Qar vertrieben. Das, was von der Rebellion noch übrig bleibt zieht sich auf mehreren Schiffen im Hyperraum zurück, nur um kurz darauf vom Imperium, durch einen neu entwickelten Hyperraum-Scanner wieder entdeckt zu werden.

Währenddessen beginnt Rey (Daisy Ridly) ihre Jedi Ausbildung beim nun griesgrämigen alten Jedimeister Luke Skywalker (Mark Hamill). In dieser Zeit erfährt man mehr darüber, was Luke, der die vergangenen Jahre zurückgezogen lebte tat, und vor allem mehr über die Hintergrundgeschichte von Kylo Ren (Adam Driver), geboren als Ben Solo und Sohn von Han Solo und Leia Organa.
Als jegliche Bemühungen scheitern, Luke zur Rückkehr zur Rebellion zu bewegen, und ein Rebellenkreuzer nach dem anderen vom Imperium zerstört wird, entscheiden sich die Rebellen auf Transportern zu einer verlassenen Basis zurückzukehren.

In der Zwischenzeit landet Rey, die noch immer darauf hofft Kylo Ren zur guten Seite zu bewegen auf dem Kreuzer des Obersten Anführers der Ersten Ordnung, Snoke (Andy Serkis), der aber seine eigenen Pläne mit ihr hat. Dies stellt außerdem den ersten Moment da, in dem man Snoke „real“, und nicht nur als Hologramm sieht.

 

Endlich wieder mehr „Original Star Wars Feeling“. Endlich wieder mehr von der dunklen Seite. Der Regisseur Rian Johnson schafft es in meinen Augen, mit diesem Film die weitere Geschichte der Jedi, der ersten Ordnung und der Rebellion witzig und zugleich episch zu präsentieren. Doch genau hier gibt es einen Punkt, der mich im gesamten Film etwas stört: Es scheint so als wüsste der Film nicht recht, was er sein wollte. Ein episches Weltraumspektakel, oder doch eine amüsante Weltraum-Komödie mit Momenten, die genauso gut aus einer Parodie stammen könnte.
Nichtsdestotrotz liefert der Film viele Hintergrundfakten, die in anderen Teilen gefehlt hatten und bei mir für viele Aha-Momente sorgten. Auch die neu hinzugekommen Charaktere sind großartig inszeniert und eine willkommene Abwechslung. Ich persönlich freue mich darauf, diese in kommenden Teilen wiederzusehen.
Die Musikuntermalung ist ebenfalls wieder hervorragend gelungen, und bringt auch teils alte Soundtracks wieder in neuem Glanz auf die Leinwand. Auch die Raumkämpfe sind durch Dolby ATMOS Sound so bombastisch wie selten zuvor. Das ist der erste Film in dem ich als Kino Besucher wirklich sagen kann: „Dolby ATMOS lohnt sich“.
Grafisch ist Star Wars wie eh und je auf einem äußerst hohen Niveau. Die Effekte sehen großartig realistisch aus, und jeder Schuss, jede Explosion, und jeder Lichtschwertkampf geht durch Mark und Bein. Neben einigen kleinen Realismus Fehlern, Stichwort „Schwebende Leia“ ist der Film ansonsten aber ein Spektakel, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Der Film stellt eine hervorragende Fortsetzung zum vorherigen Teil da und ist für Star Wars Fans aber besonders für welche, die es vielleicht noch nicht sind, durch seine offene und lustige Präsentation ein besonderes Kino Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

- verfasst von Marian Kubanda, Dezember 2017


Besetzung:
Rey: Daisy Ridley
Finn: Oscar John Boyega
Poe Dameron: Oscar Isaac
Kylo Ren/Ben Solo: Adam Driver
Leia Organa: Carrie Fischer
Luke Skywalker: Mark Hamill

Regie: Rian Johnson
Filmgenre: Science Fiction/Fantasy
Produktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsdatum: 9.Dezember 2017 (USA)
Länge des Films: 152 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12


Das Ticket wurde vom Metropol Kino Innsbruck zur Verfügung gestellt.


Aktualisiert:

04
2018

Tipp

Hol dir Tipps!

Du möchtest einen richtig guten und spannenden Bericht verfassen?
Hol dir im InfoEck die passenden Tipps und Tricks zum Schreiben von Konzert-, Buch-, und Gamingberichten!