Rebecca Ross - Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)


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Die fünf Gaben

Allgemein

Titel: Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)
Autorin: Rebecca Ross
Übersetzt von: Susann Friedrich, Anne Brauner
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 496 Seiten
ISBN: 978-3-551-58363-5
Preis: D: 19,99 € A: 20,60 €


Autorin 

Rebecca Ross wurde in Georgia, USA geboren und lebt noch immer dort, gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihrem aufgedrehten Hund und ihren unzähligen Büchern. Sie hat eine Schwäche für Kaffee und liebt den Nachthimmel, die Berge und Karten.


Handlung

Brienna ist eine Arden des Wissens in der Schule Magnalia. Gemeinsam mit ihren fünf „Mitstudentinnen“ fiebert sie schon sehr der Sommersonnenwende entgegen, bei der sie zu Berufenen werden und ihre Passionen meistern. Diese Passionen sind fünf Fächer (Musik, Wissen, Kunst, Theater und Esprit) und jedes Mädchen studiert während ihrer Zeit in Magnalia eine dieser Passionen. Doch Brienna ist ein spezieller Fall: Sie wurde nur durch eine Ausnahme als sechste Studentin aufgenommen und hatte viel weniger Zeit als ihre Kolleginnen zum Erlernen ihrer Passion des Wissens. Trotzdem hofft sie sehr, bei der Sonnenwende von einem Gönner ausgesucht zu werden und daraufhin einen Umhang der Berufenen von ihrem Lehrer, Master Cartier, zu bekommen. Als sie von diesem ein Buch über die Geschichte des Nachbarkönigreiches Maevana und seinen Königinnen ausleiht, entdeckt sie eine Art Ahnengedächnis und erlebt immer wieder Szenen aus dem Leben ihres Vorfahren. So entdeckt sie die Geschichte ihrer Familie, findet neue Freunde und erkennt, dass sie eine wichtige Mission hat, um das Land, in dem sie ihre Wurzeln hat, aus der Unterdrückung zu führen.


Persönliche Meinung

Für mich hatte „Die fünf Gaben“ einen Hauch von Internatsfeeling, ein bisschen so, wie man ihn aus den Dolly-Büchern kennt, obwohl Magnalia derzeit nur von sechs Mädchen besucht wird. Die Akademie wird sehr ausführlich beschrieben und gefiel mir gut! Im Zuge dessen lernt man Briennas Freundinnen (von ihr „Schwestern“ genannt) kennen. Auch Master Cartier wird näher beschrieben und man kann die Verbindung zwischen dem Lehrer und seiner Schülerin spüren. Rebecca Ross erklärt auch die fünf verschiedenen Gaben genau und es ist schnell klar, welches Mädchen welche Gabe beherrscht. Die Geschichte beginnt langsam, zur Mitte hin wird es dynamischer, was mir sehr gut gefiel. Am Ende gibt es auch etwas Spannung, was aber meiner Meinung nach noch stärker ausfallen könnte.

Neben der Gabe des Wissens gibt es noch die der Kunst, der Musik, des Schauspiels und des Esprits. Im Buch nehmen diese Gaben einen sehr großen Teil ein, jedoch finde ich, dass sie dafür zu unwichtig sind. Denn außer Briennas Ausbildung und ihr Weg zu und mit ihrem Gönner wird nichts weiter durch sie beeinflusst. Das finde ich etwas schade, da der Titels „Die fünf Gaben“) mehr verspricht. Aber vielleicht bekommen sie im nächsten Band noch einen Bedeutungszuwachs.

Mir gefiel gut, dass man im Laufe der Geschichte viel über die (fiktiven) Länder und ihre Geschichte lernte! Alles geschieht in einer Zeit, die von den technischen Errungenschaften her dem Mittelalter ähneln. Dabei waren die Stammbäume der verschiedenen Familien (die jedoch teilweise noch nicht einmal vorgekommen sind) hilfreich. Aber Vorsicht: Weil sie ganz vorne im Buch stehen, liest man sie sich automatisch als erstes durch und spoilert sich dabei selber. Also besser erst später durchlesen!

Alles in allem finde ich „Die fünf Gaben“ ein gutes Buch. Nett zu lesen aber für mich kein Lieblingsbuch. Wahrscheinlich gefällt es Leserinnen ab 14 Jahren, denn der Schreibstil ist nicht allzu schwer und doch unterhaltsam.


Aktualisiert:

04
2021

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