Predator


Predator - Die Jagd beginnt im Kino

Die Lichter gehen aus. Gespannt schaue ich auf die Leinwand. Schon lange wollte ich diesen Film sehen, besonders im Kino. Doch leider lief der Film im Kino elf Jahre vor meiner Geburt.
Endlich: Die Leinwand erleuchtet und man sieht einen Sternenhimmel. Dann den Namen der Produktionsfirma, den Namen des Stars, Arnold Schwarzenegger und dann aus dem nichts kommt die Musik und der Titel, PREDATOR.

Ja richtig gehört, PREDATOR war am 9.November im Metropol Kino zu sehen. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Films wurde der Film in all seiner Brutalität auf der großen Leinwand gezeigt. 30 Jahre ist eine lange Zeit und sehr viele Filme haben diese Zeit nicht überlebt, doch PREDATOR ist kein bisschen schwach geworden!
Von dem Moment an, in dem man sich in die Kinositze setzt und die Leinwand erleuchtet wird, wird man in diesen Film hineingezogen. Der Soundtrack, geschaffen von Alan Silvestri, stellt einen darauf ein, dass man immer auf der Hut sein muss und hilft die Spannung aufrecht zu halten.

Der Film beginnt indem ein Helikopter in einer Militär Basis in Südamerika landet, wo schon ein General auf seine Einsatztruppe wartet. Die Truppe ist eine Spezialeinheit des Militärs, bestehend aus Major Dutch (Arnold Schwarzenegger), Sergeant „Mac“ (Bill Duke), Hawkins (Shane Black), Blain (Jesse Ventura), Ramirez (Richard Chaves) und Billy (Sonny Landham). Sie werden zusammen mit Major Dillion (Carl Weathers) auf eine Rettungsaktion in den Dschungel geschickt.
Bei ihrem Ankommen entdecken sie einen abgestürzten Hubschrauber und ein Massaker an missgestalteten Leichen eines früheren Kommandos.
Gleich starten sie ihre Rettungsaktion im Camp der Rebellen. Doch bald finden sie heraus, dass es niemals Geiseln gab. Was ist hier wohl passiert?
Als sie sich dann aus der Gefahrenzone raus bewegen erkennen sie, dass im Dschungel nicht nur Guerillas lauern, sondern auch ein Monster. Dieses Monster ist der namensgebende PREDATOR (Kevin Peter Hall) und ist ein Alien mit der Technologie sich unsichtbar machen zu können. Dieses Wesen hat nur ein Ziel: Jagd auf Menschen oder besser gesagt auf Dutch und sein Team!

Können die muskulösen Kommandos ihren Gegner bezwingen oder werden sie zu einer weiteren Trophäe in der Sammlung des Predators?

Wenn man bis hierhergekommen ist, denkt man sich sicher, das ja ist nur ein weiterer Actionfilm ohne Hirn und mit blödem Herumgeballere, aber man irrt: Predator ist das Gegenteil von einem hirnlosen Produkt in der Serie von billigen Action Blockbuster. Predator ist nämlich ein Kultmeisterwerk, das auf dem gleichen Podest wie "Terminator" und "Strib langsam" steht. Ein interessanter Fakt ist, dass "Stirb langsam" und "Predator" von ein und demselben Regisseur geschaffen wurden und das sieht man. John McTiernan, der Regisseur, versteht was einen richtigen Action Film ausmacht: eine solide Story, kurze knackige Witze, eine bewegende Kameraführung, um Spannung aufrecht zu halten und realistische Spezialeffekts. Dies sind genau die Zutaten, zusammen mit dem eins a Cast und Soundtrack, die PREDATOR so gut machen.

Vorschau: Für 2018 ist eine Fortführung des Kultklassikers unter dem Titel „The Predator“ geplant. Das Sci-Fi Erlebnis geht also in eine nächste Runde und lässt Fans auf einen spannenden und actionreichen Film hoffen.

Ich bedanke mich bei den Leuten vom Metropol Kino für den tollen Abendund wünsche allen viel Spaß im Kino!

- verfasst von Arthur Mohl, 28.11.2017


Das Ticket wurde vom Metropol Kino Innsbruck zur Verfügung gestellt.

 

 


Aktualisiert:

12
2017

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