Marie Lu - Young Elites - Das Bündnis der Rosen


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Buchcover Triologie Young Elites Band 2

Allgemein

Titel: Young Elites
Autorin: Marie Lu
Übersetzt von: Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-7855-8415-6
Preis: 18,95 € (D) 19,50 € (A)


Diese Rezension handelt vom zweiten Teil der „Young Elites“ Trilogie von Marie Lu.
Achtung: Der erste Band muss unbedingt vor diesem zweiten gelesen werden!


 Autorin

Marie Lu wurde in Shanghai geboren, zog nach Texas und studierte an der University of South Carolina. Sie begann bei einigen Firmen für Videospiele zu arbeiten, mittlerweile ist sie aber Vollzeit-Autorin. Marie Lu lebt mit ihrem Mann und ihren drei Hunden in Santa Monica. Die „Legend“ Trilogie war ihr sehr erfolgreiches Debüt.


  Handlung

Blind vor Rache flüchtete Adelina mit ihrer Schwester Violetta nach Merroutas, um dort andere Begabte zu suchen. Ihr Ziel: Es den Dolchen und der Inquisition heimzuzahlen und ihnen allen zu zeigen, dass man sich nicht mit der Weißen Wölfin anlegen sollte. Sie schließt mit anderen Begabten das „Bündnis der Rose“, denn nur mit vereinten Kräften können sie es schaffen, die Unterdrückung der Malfettos zu beenden. Doch auch die Dolche verfolgen diesen Plan, gemeinsam mit Maeve, der Königin von Beldain. Adelina setzt alles daran, den Dolchen einen Strich durch die Rechnung zu machen und kehrt schließlich gemeinsam mit ihren Verbündeten nach Kenettra zurück. Adelinas Gabe Illusionen zu schaffen zehrt aus Angst und Schrecken und auch sie selbst verändert sich immer mehr und sehnt sich nach diesen dunklen Energien. Sie befindet sich auf einer Gradwanderung: Wenn sie ihre Gabe nicht kontrolliert, dann kann es passieren, dass Adelina selbst von ihrer Gabe kontrolliert wird!


Persönliche Meinung

Wie schon in der Rezension zum ersten Band erwähnt, gefällt mir Adelina als sehr ungewöhnliche Protagonistin gut, denn von einer Hauptfigur, die eigentlich böse ist, liest man selten. Und in diesem Buch wurde Adelina noch böser! Dadurch ist das Buch meines Erachtens ziemlich profan und die bösen Charakter sowie eine stete Düsterkeit verleiteten mich nicht wirklich zum Weiterlesen.

Die Handlung empfand ich auch langwierig. Es passierte zwar einiges, trotzdem gelang es Marie Lu nicht wirklich, mich mitzureißen. Eine Problematik dabei war für mich, dass die Malfettos den „normalen Menschen“ durch ihre Gaben einfach weit überlegen sind und dadurch fast unschlagbar sind.

Auch die Perspektivenwechsel waren dieselben wie im ersten Band: Hauptsächlich erzählt Adelina aus der Ich-Perspektive und ein paar Kapitel werden neutral aus anderen Sichten beschrieben. Da mir diese Art der Erzählung allgemein weniger entspricht, sprach es mich auch in diesem Buch weniger an.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich dieser Band leider nicht überzeugt hat. Trotzdem gefällt mir die Idee der Antiheldin gut und ich bin der Meinung, dass es für das Finale der Trilogie noch viel Spielraum nach oben gibt. Und ich hoffe einfach, dass ich im dritten Band einen fulminanten Schluss erleben werde!


 Das Buch wurde von der Buchhandlung liber wiederin zur Verfügung gestellt


Aktualisiert:

04
2021

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