Vanitas - Schwarz wie Erde


|Kategorien: Freizeit |


Buchumschlag des Buches Vanitas. Es ist eine bunte Libelle auf Rosenblättern zu sehen.

Allgemein

Titel: Vanitas – Schwarz wie Erde
Autorin: Ursula Poznanski
Erscheinungsjahr: 2019
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-342-622-686-5


Die Autorin

Ursula Poznanski ist eine österreichische Autorin und wurde 1968 geboren. Sie begann zunächst Kinderbücher zu schreiben, veröffentlichte 2010 aber ihren ersten Jugendroman „Erebos“, für den sie 2011 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Seitdem veröffentlicht sie regelmäßig spannende Jugendromane und schreibt auch Krimis/Thriller für Erwachsene. Sie nahm im Herbst 2018 das zweite Mal beim Krimifest Tirol teil und gewann im Zuge dessen auch den Österreichischen Krimipreis.

Das Buch

Carolin verkauft Blumen auf dem Zentralfriedhof in Wien, dabei geht sie fast unter, so unscheinbar und gewohnt ist ihr Anblick. Doch das ist gewollt, denn Carolin ist untergetaucht nachdem sie dem Tod nur knapp entronnen war. So sind auch ihre Kommunikationswege mit Auftraggebern besonders: Es wird durch Blumen gesprochen. Reine Vorsichtsmaßnahme, denn Carolins größte Angst (dass ihre Tarnung auffliegen würde) könnte jederzeit wahr werden, die Folgen wären für sie fatal. Umso schwieriger wird es für sie, als sie einen neuen Auftrag bekommt: Sie muss geheimnisvolle Unfälle auf Münchner Baustellen aufklären, doch je tiefer sie in dieses Geschehen eintaucht, desto näher rutscht sie selbst in den Fokus des Killers.


Meine Meinung

Natürlich ist „Vanitas – Schwarz wie Erde“ nicht wirklich mit Ursula Poznanskis Jugendbüchern vergleichbar, aber ich finde, dass es sich hierbei auch um eine andere, besondere Art von Thriller handelt. Das Buch hat seine eigene Geschwindigkeit und zwischenzeitlich zieht sich die Geschichte auch etwas in die Länge, was vielleicht damit zusammenhängt, dass es teilweise eher wenig Action gibt. Dafür erhält man als LeserIn einen sehr guten Eindruck davon, was in Caro vorgeht, denn das Buch wird von ihr aus der Ich-Perspektive erzählt. So kann man ihre Entscheidungen oft nachvollziehen und sich in sie hineinfühlen. Außerdem fand ich es stark, dass die Emotionen von Carolin einige Male sehr packend rüber kamen. Am Anfang kamen mir die Probleme so vor, als wären sie recht einfach zu lösen, doch im Laufe des Buches wurde alles immer komplexer und endete dann mit einem fulminanten Showdown. Die Idee, durch Blumen zu kommunizieren, fand ich wirklich innovativ! Für den nächsten Teil würde ich mir noch wünschen, etwas mehr über Carolins Vorgeschichte und die Hintergründe zu erfahren.


Aktualisiert:

02
2020

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