Jugendbegegnung Zypern 2014


Bericht der Gruppenleiterin Marlies Stonig:

Zu den "Hard-Facts": zehn junge Menschen aus Tirol (Österreich) sowie jeweils zehn weitere junge Leute aus Bulgarien, Estland, Malta, Polen, Rumänien und Zypern trafen sich in Platres im Troodos Gebirge auf Zypern.

Was daraus entstand:

Diese Jugendbegegnung hatte das Thema "Klimawandel" und fand unter dem Titel "Climate Changes As Fast As Fashion" statt. Die ganze Woche gab es Workshops und Präsentationen zu diesem Thema. Das Besondere dabei war, dass die verwendete Sprache hauptsächlich Englisch war und dass jedes Mal die Gruppen neu durchgemischt wurden. Somit arbeitete man mit Bulgaren, Rumänen, Esten, Maltesern, Polen und Zyprioten zusammen. Dadurch sah man auch ihren Zugang zum Klimawandel und die Situation in ihrem Land.

Doch nicht nur der Klimawandel stand im Fokus, sondern auch der interkulturelle Austausch. Meistens lernten einem die anderen Leute sowieso ein paar Wörter in ihrer Sprache, aber um diesen Austausch noch mehr zu unterstützen gab es jeden Abend eine besondere Gestaltung.

Am ersten Abend war der zypriotische Abend. Der Küchenchef kochte extra für uns ein traditionelles Gericht, aus der Stadt kamen Freunde, Familienmitglieder und Sponsoren, um alles zu beleben. Zusätzlich gab es noch ein Buffet mit traditionellen Speisen und Getränken. Später wurde noch viel getanzt und alle Teilnehmer lernten und sahen zypriotische Tänze.

Am zweiten internationalen Abend waren drei Nationen an der Reihe um ihr Land vorzustellen: Bulgarien, Rumänien und Österreich. Auch an diesem Abend brachten alle traditionelles Essen und Getränke aus ihrem Heimatland mit. Diesmal musste die Tiroler Gruppe den anderen einen "Boarischen" lernen. Wieder wurde gesungen, gefeiert und getanzt.

Am dritten internationalen Abend waren schließlich Estland, Malta und Polen an der Reihe. Diesmal lernten wir ein paar Mitsommarspiele, traditionelle Tänze all dieser Länder und lernten wieder traditionelle Speisen aus diesen Ländern kennen.

In dieser Woche ging es nicht nur um das Thema Klimawandel sondern vielmehr um den kulturellen Austausch. Das Englisch vieler Teilnehmer und die Präsentationstechniken wurden verbessert und der Umgang mit neuen Kulturen wurde erlernt. Nach dieser Jugendbegegnung hat man das Gefühl, dass man nicht nur Österreicher, sondern viel mehr Europäer ist.

Zum Schluss ein allesaussagendes Statement von Annie (18 Jahre), einer Teilnehmerin aus Bulgarien: "I have met great people and learned a lot of things about traditional food and dances. Also just beeing there and making conversations with others help you to develop as a human beeing. And I liked the parties a lot! - Ich habe tolle Leute kennengelernt und viele Dinge über traditionelle Küchen und Tänze gelernt. Nur dort zu sein und sich mit anderen zu unterhalten hilft einem, sich weiterzuentwickeln. Und ich mochte die Partys sehr!"


Aktualisiert:

11
2017

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