Jugendbegegnung Tirol 2017


Bericht von Almut Sopper:

"Zuerst Teilnehmerin dann Antragstellerin"

 

Sommer 2016: Es ist spät in der Nacht und eiskalt als wir, sieben junge Österreicher, in Vindeikiai ankommen. Zehn Tage Litauen. Jugendliche aus Italien, Spanien, Österreich und Litauen treffen sich, um zu lernen, was man Essbares im Wald findet, wie man Feuer macht, Erste Hilfe leistet oder ein Floß baut. Survival Adventure. Schnell wird deutlich: die 30 Jugendlichen bilden eine motivierte, lustige Gruppe mit der auch Kälte und Regen auszuhalten ist. Der Abschied ist schmerzvoll. Beeindruckt und von guten Erfahrungen beinahe überschwemmt, reisen wir wieder ab und beginnen ein neues Abenteuer.

Die Idee, eine eigene Jugendbegegnung zu organisieren, wird noch im gleichen Sommer geboren. Wir müssen unsere Pläne beschreiben, ein Programm erstellen und alles in einen Erasmus+ Antrag packen. Motivationsprobleme während der Antragstellung werden dank der Unterstützung durch das InfoEck überwunden. Die Freude war groß, als unser Projekt "Tirolling Stones" die EU-Förderung erhielt. Sommer 2017: Das Jungscharhaus in Mutters erwartet unsere internationale Jugendgruppe. Zehn ereignisreiche Tage rasen vorbei, dieses Mal in den Bergen von Österreich. Wieder wurden Kultur und Geschichte ausgetauscht, Neues gelernt und Freundschaften geknüpft. Eine bleibende Erfahrung.


Aktualisiert:

12
2017

Tipp

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