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Workshop mit Jugendlichen

JUGENDLICHE ERSTELLEN EINE WERBEKAMPAGNE

Workshop zur Gemeinderatswahl

Workshop - Jugendliche gestalten Werbematerial zur Gemeinderatswahl

Workshop - Jugendliche gestalten Werbematerial zur Gemeinderatswahl

Medienworkshop des Landes: „Deine Wahl – mitbestimmen oder daheim bleiben?“Tiroler Jugend rührt die Werbetrommel für hohe Wahlbeteiligung von JungwählerInnenVon 4. bis 6. Jänner 2010 nutzten diese Woche Jugendliche in Innsbruck die Gelegenheit, beim Medienworkshop des Landes Tirol „Deine Wahl – mitbestimmen oder daheim bleiben?!“ mitzuwirken. Ziel dabei war die Entwicklung einer zielgruppengerechten Werbekampagne für die Gemeinderatswahl am 14. März, bei der erstmals 16- und 17-jährige von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.Gemeinsam mit Medienprofis wurden Plakate, Video- und Radiospots von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. LRin Patrizia Zoller-Frischauf besuchte heute den Workshop und zeigte sich begeistert von den vielen kreativen Ideen und Projekten. „Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Elan die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache sind. Die Ergebnisse der Bemühungen lassen sich sehen! Das Engagement der jungen MitbürgerInnen ist in meinen Augen auch ein Beweis dafür, dass junge Menschen in Tirol – manchen Vorurteilen zum Trotz – an der Mitgestaltung ihrer Zukunft und am politischen Geschehen ihrer Gemeinden und ihres Landes großes Interesse haben. Ich bedanke mich bei allen, die einen Teil ihrer Ferien in den Landesworkshop investiert haben!“Die im Rahmen des Workshops entwickelten Plakate werden den Gemeinden in den kommenden Tagen zur Verfügung gestellt und im Vorfeld der diesjährigen Gemeinderatswahlen eingesetzt. Sie sollen vor allem junge (Erst-)WählerInnen ansprechen und zum Gebrauch des Wahlrechtes motivieren. Es werden keine antretenden Listen oder Parteien beworben. „Wann immer man die Möglichkeit zur Mitentscheidung hat, sollte man diese auch nutzen. Die Auswirkungen der Gemeinderatswahlen sind für die Bürgerinnen unmittelbar spürbar, auch und gerade für junge Menschen. Deshalb ist es wichtig, zur Wahl zu gehen und damit über die Zukunft ein Stück weit mitzubestimmen“, setzt LRin Zoller-Frischauf auf eine hohe Wahlbeteiligung der Jungwählerinnen und Jungwähler.BU: LRin Patrizia Zoller-Frischauf im Gespräch mit TeilnehmerInnen beim Jugendworkshop.Foto: Land Tirol / Claudia Ruppitsch


Jugendliche gestalteten gemeinsam mit Profis Werbematerial für die Gemeinderatswahl

Medienworkshop des Landes: „Deine Wahl – mitbestimmen oder daheim bleiben?“ - Tiroler Jugend rührt die Werbetrommel für hohe Wahlbeteiligung von JungwählerInnen

Von 4. bis 6. Jänner 2010 nutzten diese Woche Jugendliche in Innsbruck die Gelegenheit, beim Medienworkshop des Landes Tirol „Deine Wahl – mitbestimmen oder daheim bleiben?!“ mitzuwirken. Ziel dabei war die Entwicklung einer zielgruppengerechten Werbekampagne für die Gemeinderatswahl am 14. März, bei der erstmals 16- und 17-jährige von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.

Gemeinsam mit Medienprofis wurden Plakate, Video- und Radiospots von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. LRin Patrizia Zoller-Frischauf besuchte heute den Workshop und zeigte sich begeistert von den vielen kreativen Ideen und Projekten. „Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Elan die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache sind. Die Ergebnisse der Bemühungen lassen sich sehen! Das Engagement der jungen MitbürgerInnen ist in meinen Augen auch ein Beweis dafür, dass junge Menschen in Tirol – manchen Vorurteilen zum Trotz – an der Mitgestaltung ihrer Zukunft und am politischen Geschehen ihrer Gemeinden und ihres Landes großes Interesse haben. Ich bedanke mich bei allen, die einen Teil ihrer Ferien in den Landesworkshop investiert haben!“

Die im Rahmen des Workshops entwickelten Plakate werden den Gemeinden in den kommenden Tagen zur Verfügung gestellt und im Vorfeld der diesjährigen Gemeinderatswahlen eingesetzt. Sie sollen vor allem junge (Erst-)WählerInnen ansprechen und zum Gebrauch des Wahlrechtes motivieren. Es werden keine antretenden Listen oder Parteien beworben. „Wann immer man die Möglichkeit zur Mitentscheidung hat, sollte man diese auch nutzen. Die Auswirkungen der Gemeinderatswahlen sind für die Bürgerinnen unmittelbar spürbar, auch und gerade für junge Menschen. Deshalb ist es wichtig, zur Wahl zu gehen und damit über die Zukunft ein Stück weit mitzubestimmen“, setzt LRin Zoller-Frischauf auf eine hohe Wahlbeteiligung der Jungwählerinnen und Jungwähler.

… nette Bekanntschaften, sprachliche Differenzen, kalte Filmdrehs und viel gutes Essen am Grillhof in Vill …

… nette Bekanntschaften, sprachliche Differenzen, kalte Filmdrehs und viel gutes Essen am Grillhof in Vill …

Sanny (eine jugendliche Teilnehmerin) berichtet:

Nachdem mich ein Freund gefragt hatte ob ich an einem Seminar teilnehmen will, bei dem es darum geht Jugendliche zum wählen zu motivieren, war ich von der Idee gleich begeistert und sagte zu.

Nun liegen 3 Tage Spaß und Arbeit hinter mir. Auf dem Medien-Workshop ausgehend vom JUFF hab ich einiges dazugelernt, viele nette Leute getroffen und, was mir sehr wichtig war, ein - meiner Meinung nach - gutes Ergebnis geschaffen. Am ersten Tag stand das Kennenlernen und die Einführung in die Workshops im Vordergrund. Das Klima war von Anfang an sehr gut und wir Jugendlichen aus Nord- und Südtirol hatten keine Probleme mit der Zusammenarbeit sondern - im Gegenteil - sehr viel Spaß! Auch die Organisatoren und Helfer wirkten alle gleich sehr nett und engagiert. Nachdem alle Workshops vorgestellt wurden, entschied sich jeder, in welchem Bereich er die nächsten 2,5 Tage kreativ sein wollte: Radio, Film oder Plakat. Ich wollte auf jeden Fall etwas zum Bereich "Film" machen, weil mich das am meisten interessierte und so kam es dann auch.

Hannes, Jack, Li, Hucky und ich lernten "Ecki" unseren Workshopleiter kennen. Unsere Aufgabe war es, einen Kinospot von ca. 20 Sekunden zu drehen. Nach ein paar sprachlichen Schwierigkeiten zwischen Nord- und SüdtirolerInnen kam es am ersten Tag auch noch zur Entwicklung und Ausarbeitung der jeweiligen Konzepte. Ein Highlight an diesem Tag war für mich auf jeden Fall das Abendprogramm - wir spielten "Werwolf" und gingen nach einem aufregenden Tag alle - früher oder später - schlafen =) Am Dienstag starteten wir beim Kinospot-Workshop nach einem ausgiebigen Frühstück gleich mit dem Filmen der ersten Szenen. Ecki machte mit uns alles sehr stresslos und ging auf jede Frage oder Kritik sehr gut ein. Nach dem Mittagessen am Grillhof fuhren wir mit unserem grandiosen Busfahrer Robert nach Zirl um dort weitere Szenen zu drehen.

Da in Südtirol die Gemeinderatswahlen erst im Mai stattfinden, durfte niemand von uns im Spot zu winterlich aussehen. Es wurde also viel Einsatz von uns Schauspielern gefordert, zum Beispiel bei Minus-Graden ohne Jacke am Bahnhof herumzurennen... ;-) Nach dem Problem eine Wahlurne aufzutreiben und eine Genähmigung zum Filmen am Hauptbahnhof zu bekommen (das Ecki durch seine Beziehungen aber gleich erledigte) wartete nun der für mich spannendste Teil auf uns: das Ansehen und Schneiden des gefilmten Materials. Im Tonstudio des Tiroler Landhauses, wo Ecki arbeitet, durften wir einige Erfahrungen im Bereich Film machen. Was mich zum Beispiel faszinierte war, wielange es dauert bis ein Spot fertig ist, der dann im Kino nur ca. 20 Sekunden dauert! Es steckt wirklich viel mehr Arbeit und Überlegung dahinter als man sich denkt. Schon allein diese Erkenntnis war das Seminar wirklich wert! Was an diesem Tag noch stattfand - was wir, die Filmgruppe, aber leider verpassten, weil wir im Landhaus waren  - war der Besuch der Landesrätin Zoller-Frischauf.

Am Abend genossen wir wieder das viele wunderbar gute Essen am Grillhof. Danach trafen wir uns alle zur kurzen Reflexion und zur Besprechung des Abendprogrammes und gingen später noch in Innsbruck aus. Nach einem gemeinsamen Start im Irish "Galway Bay" teilte sich die Gruppe von knapp 30 Leuten auf: einige gingen ins Kino ("Avatar"), der Rest ins Down Under. Der Abend war sehr nett und wir konnten uns alle ein bischen besser kennenlernen. Am Mittwoch waren alle viel später beim Frühstück, was aufgrund des vorangegangenen Abendprogramms sehr verständlich war. Viele sehr verschlafene Gesichter waren zu sehen aber nach ein, zwei Kaffee starteten wir wieder mit vollem Elan ins Landhaus, wo wir unsere Schneide-Arbeiten beendeten und sogar noch Zeit für ein "Making-Of" fanden. Es war nicht immer leicht, sich auf Slogans, Schriften oder Musik zu einigen aber am Ende waren wir mit unserem fertigen Projekt alle sehr zufrieden.

Anschließend erstellten wir gleich 10 DVDs mit den verschiedenen Versionen des Spots (Nordtirol, Südtirol und eine italienische für Südtirol) und bewunderten Eckis DVD-Roboter, der hunderte DVDs brennen und bedrucken kann und viiiel Geld wert ist =) Um halb 2 waren wir wieder am Grillhof und trafen uns nach dem Mittagessen alle im Seminarraum Innsbruck. Nach 2 Spielen kam es dann zum spannendsten Teil des gesamten Workshops: die Präsentation der Ergebnisse. Ich war wirklich überrascht und begeistert, was an diesen 3 Tagen alles produziert wurde! Alle 4 Gruppen haben super gearbeitet und tolle Ideen verwirklicht. Ich hoffe sehr, dass alles verwenet wird und seinen Zweck erfüllt.Ohne die ganze Organisation und die gelungene und geduldige Arbeit unserer Workshopleiter wäre dieses Seminar sicher nicht so toll geworden! Es waren fantastische Tage mit schönen Erlebnissen.

Die Erfahrung, dass es doch sehr viele Jugendliche gibt, die sich dafür einsetzen, dass junge Menschen oder überhaupt jeder von seinem Wahlrecht gebraucht macht, war toll. Ich glaube wir haben alle viel dazugelernt, nicht nur technische Sachen, sondern auch, dass es gut und wichtig ist seine Meinung zu äußern, mitzubestimmen und mitzugestalten. Danke an alle, die uns jungen Menschen die Möglichkeit geben, selber mitzureden und uns dabei unterstützen, Sachen zu verwirklichen, die uns wichtig sind!

Bis bald und liebe Grüße, Sanny

 

Bericht über den Radio-Workshop by Felix

Bericht über den Radio-Workshop by Felix

Video killed the radiostar? Von wegen! 3 Jugendliche hielten die letzte Bastion des Radioimperiums. Nach einem kurzen aber sehr interessanten Einstieg zum Thema „Radio“ mit unserem RadioHEAD Elmar war klar, was für eine Macht und Wirkung unsere Arbeit besitzen kann. Wir hörten uns einige Radiospots an und waren uns einig: Das können wir auch.

Madai, nach einigen kläglichen Versuchen wurden wir schlussendlich von der Muse geküsst und produzierten 3 HAMMER Spots. Es war eine tolle Erfahrung und wir sind stolz auf unseren Radiohead und unser Projekt. Wir haben eine gute Wahl getroffen...und ihr?

Felix

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