Punk is dead Tour 09- ein Nachbericht

Nicola Baur, Sabrina Haidner und Michael Klieber sind Mitglieder des mei-infoeck Redaktionsteams. Als Experten inn Sachen Punkrock besuchten sie am 16. und 17. Oktober den Weekender wo 8 Bands im Zuge der Punk is dead Tour spielten.
Hier die Review incl. Fotos:
Teil 1: Freitag, 16.10.
Templeton Pek:
Weekender – wir schreiben den 16. Oktober 2009 – drei Jungs stehen im Zuge der “Punk is dead – Tour” auf der Bühne und überzeugen die wenigen Leute, die es schon um 20:15 zum Konzert geschafft haben, mit ihrem Können.
Mit perfektne Gitarrensolos, gemischt mit einer grandiosen Atmosphäre im Raum, schaffen sie es, den ersten Pogo des Abends anzuzetteln. Leider gab es am Ende keine Zugabe, trotz großem Verlangen der Fans.
PBH – Club:
Diese Jungs verstehen es, einen Saal zum Tanzen zu bringen. Das Publikum bleibt dabei nicht nur ein passiver Zuhörer, sondern wird aufgefordert, die Show mitzugestalten. Am Ende war nicht mal mehr sicher, wer auf der Bühne nun zur Band gehörte oder einfach nur dort war um den Saal zu rocken.
Vanilla Sky:
Wie immer, eine Band zum “abtanzen”, eine Band mit tollen Texten und einem unwahrscheinlichen Wiedererkennungswert. Gespielt wurde, bis die Finger Wund waren und der letzte Mensch im Saal zumindest mit dem Fuß mitwippte.
3 Feet Smaller:
Beim Auftritt von 3 Feet Smaller krochen sogar jene, die von den anderen Bands bereits völlig ausgepowert waren, noch einmal vor die Bühne, um diese Show mitzuerleben. Auch diejenigen denen der Name “3 Feet smaller” kein Begriff ist, kamen auf ihre Kosten. Denn bei Songs, wie “Pokerface” konnte bestimmt jeder mitsingen. Eine geniale Show in gewohnter Manier.
Teil 2: Samstag, 17.10.
No more encore
Ein gelungener Auftakt am zweiten Tag, der “Punk is dead” –Tour. No more encore hatten es drauf, haben es drauf und werden es immer drauf haben… nämlich, das Publikum zum tanzen, springen und singen zu bewegen. Man sieht ihnen nicht nur die Freude am Liveauftritt an, sondern spürt auch die unglaubliche Energie der 4 Jungs. Schade, dass sie bereits so früh gespielt haben und der Saal deshalb noch recht leer war.
Jerx
Auch hinter dieser Band steckt viel Energie, obwohl man doch bei einigen Bandmitgliedern das Gefühl hatte, sie würden versuchen den Abend irgendwie über die Bühne zu bringen. Vielleicht kommt es auch daher, dass es leider ein paar missglückte Versuche gab, die Leute zum Mitsingen zu bewegen. Immerhin hatten die Fans in der ersten Reihe riesigen Spaß.
Ohrbooten
Das vorläufige Stimmungshoch des Abends. Eine Band, die weiß, wie man ein Publikum unterhält: Ein wahnsinnig talentierter Beatboxer, neben einem Sänger, der nicht nur eine geniale Tanzeinlage liefert, sondern auch die hohe Kunst des Nasentrompetens beherrscht. Selbst diejenigen im Publikum, die man wohl als unrockbar bezeichnen würde, haben zumindest mit dem Kopf genickt.
Guadalajara
Bei jeder Band schaffte ich es, mir ein paar Notizen zu machen. Bei Guadalajara steht auf meinem Schmierzettel nur: “Ich bin dann mal weg… TANZEN!!!!”. Wenn ich nun ausholen würde, würde dieser, eigentlich objektive Bericht, eine Lobeshymne sondergleichen werden. Jeder der wirklich wissen will, was man sich unter diesem Bandnamen vorstellen kann, sollte sich dringendst ein Ticket für die nächste Show besorgen!! Diese Jungs machen nämlich Musik zum Rocken und geben nicht Ruhe, bevor nicht der letzte im Saal, diese Show auch ein zweites Mal besuchen würde.
Ich bin dann mal weg…. ESSEN!!! Eure SaBbi



















































