Papa Roach in der Area 47
Über den tätowierten Gesichtern der Papa Roach-Rocker auf dem Plakat klebt ein breiter gelber Streifen… „Verlegt in die Area 47“
Schlechtwettergefahr ließ die Veranstalter, den Artclub Imst, auf Nummer Sicher gehen und das geplante Open-Air vom Sportplatz Imst in die Halle verlegen. Allerdings ließ der Wettergott es sich nicht nehmen, sie auch noch ein weiteres Mal zu verhöhnen!
Am Sonntag, dem 26. Juni brennt die Sonne vom Himmel. 25 Grad, mindestens, und nicht einmal eine kleine Trostwolke lässt sich blicken, um den wartenden Fans Schatten zu spenden!Allerdings muss niemand all zu lange auf Ablenkung warten, bereits um 18:00 beginnt das Musikprogramm mit Electron, den Zweitplatzierten des Bandcontests.
Während die Reuttener auf der Bühne alles geben, erweist sich das Publikum als harte Nuss… Auch dadurch, dass die Halle sich nur langsam füllt (und auch nicht mehr als halbvoll wird) ist die Stimmung anfangs noch etwas angeknackst…
Aber als Marrok, die oberösterreichischen Gewinner des Bandvotings die Bühne betreten, ändert sich dies rasant! Mit mutigem Make-up und markanten Songs machen sie die Zuschauer schon einmal warm für den nächsten Act des Abends: Skindred! Die britischen Metaller mit Reggae-Flair bringen die Masse dann endgültig zum Kochen! Nebst gutem Sound sowie Bühnenshow hat der Frontmann der Band auch den Trick der Tricks, sich in die Herzen eines österreichischen Publikums zu manövrieren voll heraußen: Man sagt ihm einfach, es sei VIEL toller als das deutsche, vor dem man neulich gespielt hat! ;)
Nun werden die Fans langsam aber doch ungeduldig… Doch bis 22:15 müssen wir warten, bis Papa Roach endlich on stage kommen! Dafür ist das darauf folgende Programm, das fast bis Mitternacht dauert, wirklich die Krönung des Abends! Es herrschen ungefähr 55° in der Halle und die Menge bebt… Und natürlich ist die Show viel zu schnell vorbei!
Dann aber setzen die amerikanischen Rocker mit ihrer letzten Nummer „last resort“ noch einmal ein i-Tüpferchen auf ihre ganze Performance, so dass alle einsehen: man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist!
Schöne Grüße,
Eure Antonia























