Nach dem Welterfolg „Stomp“ holte man sich mit der Afrikanischen Interpretation von Mozarts „Zauberflöte“ einen weiteren, weltweiten Publikumsmagneten zum Tanzsommer 2011. Diese handelt von dem Prinzen Tamino, der gemeinsam mit dem Vogelfänger Papageno ausgesandt wird um die Prinzessin Pampina zu finden.
Die Dogana war bis auf den letzten Platz gefüllt, als um ca. 20:30 die ersten Darsteller die Bühne betraten. Ein instrumentales Intro aus verschiedenen Trommeln und sonstigen Schlaginstrumenten leiteten die Zauberflöte ein. Die Musiker die dort auf der Bühne standen verbreiteten von der ersten Minute an die Afrikanische Lebensfreude, „Waka-Waka“ war in der Dogana angesagt.
Diese Lebensfreude begleitete einen durch das gesamte Stück und der ein oder andere dürfte seitdem mit dem Gedanken spielen, nach Afrika zu fahren. Die Musik kam an erster Stelle, die Geschichte blieb leider leicht im Hintergrund zurück, was wohl daran liegt, dass man das gebrochene Englisch der Darsteller sehr schwer verstehen konnte. Das war aber auch schon das einzige Manko an der sonst so großartigen Vorstellung.
Nach zwei Stunden, viel Gesang, wenig Tanz (für ein Tanzsommerstück), einigen sehr lustigen Einlagen und grandioser Musik fand der verliebte Prinz seine Prinzessin, die Königin der Nacht ihr Ende und der Vogelfänger seine Frau fürs Leben.
Fazit des Abends: Gelungener Mix aus Afrikanischer Lebensfreude und Österreichischer Klassik die den Sommer ins verregnete Tirol bringt.










