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St. Johann

Mei Workshop in St. Johann

Mei Workshop in St. Johann
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Theaterworkshop mit Florian Eisner

Schon seit geraumer Zeit war in den Köpfen einiger, interessierter Schüler der Wunsch entstanden, am Gymnasium St. Johann in Tirol die Möglichkeit zum Theaterspielen zu bekommen. So scheute unser Schulsprecher keine Mühe und machte sich tatkräftig daran, einen derartigen Workshop für uns zu organisieren.

Als es schließlich gelungen war, einen willigen Schauspieler für dieses Unternehmen zu finden, traf sich unsere kleine, überschaubare Gruppe an Theaterfreunden mit Florian Eisner, einem Schauspieler aus Innsbruck. Florians offene Art erleichterte uns die Interaktion mit den anderen Mitschülern erheblich und nahm uns schnell die anfängliche Schüchternheit. Er erklärte uns, dass einer der wichtigsten Grundbausteine des Schauspieles das Harmonieren mit den anderen Darstellern sei und es deshalb sehr wichtig wäre,  auf seine Kollegen zu hören.

Das war vermutlich auch der Grund, weshalb wir gleich mit ein paar Übungen, die Einfühlungsvermögen und Interaktion verlangten, den Theaterworkshop begannen. Wir wurden aufgefordert auf das jeweilige Schritttempo unserer Mitschüler zu achten, deren Gesten und Mimik zu erraten und gemeinsam als Gruppe zu harmonieren. Bereits in der ersten Stundeneinheit wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt, die dann zusammen eine kleine Szene ausarbeiten und sie den Mitschülern präsentieren sollten. Am Ende jeder gespielten Szene wurde, dann noch einmal kräftig reflektiert und Florian scheute sich nicht, uns Vorschläge zu geben, wie wir unser schauspielerisches Talent in Zukunft noch besser umsetzten können würden.

Die zweite Workshop-Einheit verbachten wir damit, den Chor eines altgriechischen Stückes zu bearbeiten, in dem wir als alte, gebrechliche Menschen fungieren sollten. Wieder bemerkten wir, wie wichtig es als Schauspieler ist, seine Umwelt genauestens wahrzunehmen und nach gutem Hinhören fanden wir schnell den Rhythmus, den es braucht, um einen von mehreren Personen gleichzeitig gesprochenen Chor, glaubhaft rüberzubringen.

In der dritten Einheit machten wir uns dann in aufgeteilten Gruppen daran, kurze Sequenzen aus dem bekannten Stück „ Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens einzustudieren, welche wir uns anschließend wieder gegenseitig vorspielten und uns Feedback gaben.

Fazit: An und für sich war das Projekt ein gelungener Einstieg in die Kunst des Theaterspielens, auch wenn wir uns für das Geld etwas mehr erwartet haben und meiner Meinung nach viele der Übungen, in denen es darum ging auf das Schritttempo der Mitschüler zu hören etc. zu ausgiebig behandelt wurden. Dennoch war Florian Eisner ein sympathischer und talentierter Betreuer und solch ein Workshop ist jedem weiterzuempfehlen.                           Stefanie Pirker 7c

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