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28.07.11 Brücke für den Frieden

Jugendliche unterschiedlicher Konfessionen bauen eine Brücke für den Frieden
LRin Patrizia Zoller-Frischauf besuchte heute die Jugendaktion „Eine Brücke für den Frieden bauen“.

Acht jüdische und acht arabische Jugendliche aus Israel sowie 14 katholische Jugendliche aus Tirol, Südtirol und Wien im Alter von 16 bis 18 Jahren werden in den kommenden zehn Tagen in Steinach am Brenner eine Brücke für den Frieden bauen.

„Bei dieser Aktion geht es um das Kennenlernen der Kulturen und Religionen. Aber auch Spiel und Spaß sollen nicht zu kurz kommen“, begrüßt Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Jugendlichen bei einem Besuch im JUFA-Gästehaus.

Das Projekt „Eine Brücke für den Frieden bauen“ wurde vom Fachbereich Jugend des Landes Tirol initiiert und für eine EU-Förderung eingereicht. Das Land Tirol, das Land Südtirol und die Stadt Wien sind Projektträger. 70 Prozent der Kosten übernimmt die EU über das Programm „Jugend in Aktion“, das Mittel für verschiedene internationale Jugendprojekte vergibt.

Beitrag für die Völkerverständigung

Die Landesrätin sieht die Aktion als  wichtigen  Beitrag für die Völkerverständigung. „Wenn es gelingt, dass das eine  oder andere Vorurteil abgebaut, Vertrauen aufgebaut und vielleicht sogar eine Freundschaft entsteht, sind wir dem Frieden ein Stück näher gekommen“, so die Jugendlandesrätin. Kinder und Jugendliche würden unter Konflikten immer besonders leiden und ihrer Zukunftschancen beraubt.

Ausgewählt werden die Jugendlichen in Israel vor allem nach ihren Leistungen in den (Partner)Schulen, in Österreich wird die Teilnahme ausgeschrieben, die Plätze werden nach Reihung der Anmeldungen vom  Fachbereich Jugend des Landes  vergeben, auch auf soziales Engagement wird geachtet.

Alle TeilnehmerInnen bekommen ein  Zertifikat, in dem die Kompetenzen aufgelistet werden, die sie im Rahmen der Begegnung erworben haben.

„Die Idee dahinter ist, dass junge Menschen, die sich hier beteiligen, auch einen Nachweis über ihre zusätzlichen erworbenen sozialen und außerschulischen Kompetenzen – beispielsweise für Bewerbungen – erhalten“, erklärt LRin Zoller-Frischauf.

Patrizia „auf Arabisch“

Auch bei der ersten gemeinsamen Aktion ging es um Verständigung. Die Jugendlichen fertigten dreisprachige Namensbuttons auf Deutsch, Hebräisch und Arabisch an. Selbstverständlich erhielt auch die Landesrätin ein solches Namensschild.

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